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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 20:27 Uhr

Bugenhagenkirche : Federleicht in den Schulalltag

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein Gottesdienst zum Schuljahresstart richtet sich an alle, die dafür sorgen, dass Schule gelingt.

Neumünster | Pastorin Ursula Sieg vom Projekt Kirche und Schule, Grundschullehrerin Gabriele Vach, Thomas Börner vom Ausbildungsverbund der Diakonie und André Springhut vom Pais-Projekt werfen symbolisch einen Strauß Federn in die Luft. Das Team plant am Sonntag, 4. September, um 10 Uhr den bereits zum achten Mal in der Bugenhagenkirche am Hansaring angebotenen Schulanfangsgottesdienst – damit Schule federleicht gelingt.

„Nicht für die Schüler, sondern für alle, die in der Schule etwas bewegen. Das sind die Lehrer, aber auch die Sekretärinnen, Hausmeister, Schulassistenten und Schulbegleiter oder Sozialarbeiter“, sagt Ursula Sieg. „Alle, die für die Schüler da sind, damit der nicht immer einfache Schulalltag gelingt“, ergänzt Gabriele Vach. Die Lehrerin aus Bad Bramstedt ist auch die Beauftragte für Religionspädagogik im Kirchenkreis Altholstein.

Das Team plant beim etwa einstündigen Gottesdienst Aktionen und Ansprachern zum Thema „Federleicht“. Wie können die „Schulschaffenden“ Belastungen, Stress und Sorgen aus dem Schulalltag von sich lassen? Grundlage ist der Bibelvers für diesen Sonntag. „Alle Eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorget für Euch!“ Gemeint ist damit natürlich Gott, sagt Pastorin Ursula Sieg. Für Gabriele Vach ist die Feder ein „wunderschönes Symbol. Das Schuljahr wird noch schwer genug“, weiß sie aus Erfahrung.

Als größte Herausforderung nennt Gabriele Vach die Inklusion von Kindern mit geistiger Behinderung. „Darauf ist Schule personell noch nicht vorbereitet“, sagt die Lehrerin, die an der „Grundschule am Bahnhof“ in Bad Bramstedt unterrichtet. „Es gibt auch kleinere Sorgen. ‚Habe ich an alles gedacht?‘ – Lehrer müssen an so viel denken“, sagt Pastorin Ursula Sieg und fügt hinzu: „Wir wollen ermutigen: ‚Lasst Euch nicht frusten.‘ Wir vertrauen auf Gott. Das macht Mut, durch- und auszuhalten.“ Im Anschluss an den Gottesdienst mit Spiel- und Theaterszenen laden die Organisatoren noch zu Kaffee und Keksen ein – bei schönem Wetter auch draußen.

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erstellt am 01.Sep.2016 | 07:00 Uhr

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