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Holsteinischer Courier

03. Dezember 2016 | 18:42 Uhr

Wankendorf : Familienzentrum soll zügig starten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Als Träger hat sich die Arbeiterwohlfahrt angeboten. Bereits im Januar könnte es in der ehemaligen Touristeninformation erste Beratungen geben.

Wankendorf | Es gibt gute Nachrichten für Wankendorfer Familien und Alleinerziehende im Raum Bokhorst-Wankendorf. Nachdem eine von der Gemeinde Wankendorf in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zur Einrichtung eines Familienzentrums für den Amtsbereich Bokhorst-Wankendorf die Einrichtung deutlich befürwortet hat, soll das Projekt jetzt relativ schnell Gestalt annehmen. Vorgestern Abend stellte Gesa Kitschke von der Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein (Awo) das Konzept für den Betrieb eines solchen Familienzentrums im Wankendorfer Sozialausschuss vor.

Der Vorstellung und Zusammenarbeit mit der Awo war ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren vorausgegangen. Die Awo hat bereits an sechs Standorten Erfahrungen mit der Einrichtung von Familienzentren gesammelt. Eine davon ist das neue Familienzentrum an der Kindertagesstätte Pusteblume im nahe gelegenen Trappenkamp. Auch in Wankendorf gibt es bereits einen Awo-Ortsverein und ein Gebäude. Auf dem Grundstück könnte die Gemeinde dann das neue Familienzentrum errichten.

Der Bedarf ist vorhanden. „In Wankendorf kann das Zentrum unter anderem besonders ein Anlaufpunkt für junge alleinerziehende Mütter werden“, meinte Gesa Kitschke.

Bürgermeisterin Silke Roßmann und die Wankendorfer Ortspolitiker können sich neben der klassischen Familienarbeit, Beratung und Unterstützung aber auch eine offene Familienarbeit vorstellen. „Das muss sich entwickeln“, sagte Bürgermeisterin Silke Roßmann. Zunächst soll mit der Besetzung einer halben Stelle bereits im Januar mit der Arbeit begonnen werden. Dann könnte das ehemalige Touristinformationszentrum erste Anlaufstelle für ratsuchende Familien werden.

Laufen alle Anträge zum geplanten Neubau und Förderanträge reibungslos durch, könnte im Juli 2017 erster Spatenstich für den Neubau sein.

Rund 135 000 Euro müsste die Gemeinde von den Gesamtkosten in Höhe von etwa 490 000 Euro tragen. Die jährlichen Betriebskosten könnten bei rund 78 000 Euro liegen. Sollte sich ein entsprechender Bedarf herausstellen, denken die Wankendorfer auch über eine Aufstockung der halben Stelle nach. Diese wird zunächst vom Land getragen. „Das Wankendorfer Konzept und der damit verbundene Neubau haben durchaus Leuchtturmcharakter“, meinte Gesa Kitschke.

Auch Wankendorfs Bürgermeisterin Silke Roßmann ist sich sicher, mit der Einrichtung eine wichtige Hilfestellung und Unterstützung für
junge Familien auf den Weg zu bringen. 





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erstellt am 17.Nov.2016 | 08:45 Uhr

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