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Holsteinischer Courier

07. Dezember 2016 | 21:25 Uhr

Schillsdorf : Es geht voran im neuen Baugebiet

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In Bokhorst wird fleißig gebaggert. Mitte August sollen die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet abgeschlossen sein.

Schillsdorf | Bis zu 3,2 Meter tief mussten die Baggerführer im Bokhorster Baugebiet buddeln, um die Abwasserkanäle für die 14 neuen Grundstücke in Bokhorst zu verlegen. „Dabei wurden große Mengen Kies, Lehm und Erde bewegt“, erklärte Schillsdorfs Bürgermeister Heinrich Danker, der am Mittwoch einen Sachstandsbericht in der Gemeindevertretung vorlegte.

Dass fleißig gearbeitet wird, merken zurzeit auch die Bewohner der Bokhorster Dorfstraße. Staub beim Fegen und eine verschmierte Dorfstraße bei Regen, das gehöre nun einmal vorübergehend dazu und sei kaum zu ändern, meinte Danker. Lange sollen die Beeinträchtigungen jedoch nicht dauern. Wenn das Wetter mitspielt, soll bereits in 14 Tagen mit den Pflasterarbeiten begonnen werden. Bis dahin sollen auch zwei Lehrrohre für Glasfaserkabel verlegt werden. Die seien nötig, da die Telekom und die Plöner Netz-AG unterschiedliche Rohrstärken benötigen, berichtete Danker aus der letzten Baubesprechung. „So ist eben für alle Fälle vorgesorgt“, meinte Danker.

„Die ersten Bauwilligen warten bereits ungeduldig auf die Fertigstellung und möchten loslegen“, sagte Danker. Immerhin gebe es bereits für neun der 14 Grundstücke feste Interessenten. Eng bleibt es im Bokhorster Kindergarten. Ziehen junge Familien in das Neubaugebiet, könnten auch noch einige Kinder hinzukommen. Der Bokhorster Kindergarten ist wie in anderen Gemeinden auch voll belegt. Das sei besonders dem Betreuungswunsch für Kinder unter drei Jahren geschuldet. Daran ändere auch eine jetzt geplante Familiengruppe wenig.

Ob die vom Land eingerichtete Datenbank über die Belegung von Kindertagesstätten (der Courier berichtete) Abhilfe leisten kann, bezweifelte Danker. In der Praxis helfe das Modell wohl nur, wenn die Kindergärten mit freien Plätzen in räumlicher Nähe liegen würden. Die Planung sei ohnehin schwierig. Besonders die von vielen Eltern praktizierte Mehrfachanmeldung in verschiedenen Tagesstätten erschwere die Planung.

Für Unmut sorgt in der Gemeinde auch mehrfach das Verhalten von Radsportlern, die bei Gruppenfahrten durch Rücksichtslosigkeit aufgefallen waren, wie Danker berichtete. Sonderrechte gebe es für die Radsportler allerdings nur bei angemeldeten Veranstaltungen. Besonders auf den teilweise engen Gemeindestraßen sei Achtsamkeit von allen Verkehrsteilnehmern gefordert, meinte Danker. Im Juli sollen noch einige Fahrten von Radsportgruppen stattfinden, kündigte Danker an.  

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