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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 12:49 Uhr

Hitze : Endlich Sommer: Abkühlung von außen und innen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Courier schaute sich in der Innenstadt, im Bad am Stadtwald und am Einfelder See um: Die Menschen genießen das Wetter

Neumünster | Das wurde auch mal Zeit: Nach dem durchwachsenen Sommer, der manchmal auch schon an den Herbst erinnerte, wurde es gestern so richtig schön mollig warm. Wer frei hatte oder Ferien, den zog es an die Lieblings-Sommerorte – in die Eis-Diele, ins Café, ins Freibad oder an den Einfelder See.

Auf dem Großflecken gönnte sich Christine Uhlig (36) ein Eis , so wie viele andere auch. In die nassen Fluten stürzten sich im Bad am Stadtwald gut 600 Gäste, schätzte Jana Ernst, die an diesem Tag eine der Schichtleiterinnen war. Vor allem am späten Nachmittag gab es lange Schlangen an der Kasse. „Wir sind heute zu fünft und haben ein besonderes Augenmerk auf die Rutsche, weil da besonders viele Kleinkinder sind, die nicht schwimmen können oder auch mal verloren gehen“, sagte die Fachangestellte für Bäderbetriebe. Auch Flüchtlinge haben sie besonders im Auge, denn auch von ihnen können viele nicht schwimmen. Der zweite „Hot-Spot“ für das Aufsichtspersonal im Bad ist der Sprungturm – meistens stehen die Freibad-Mitarbeiter zwischen Rutsche und Sprungturm, um beides gleichermaßen zu bewachen.

Einer der vielen Gäste war gestern Patrick Ravens (33) aus Kiel mit Sohn Phil (6) und Nichte Lenja Düring (9) aus Neumünster. „Wir gehen auf jeden Fall die nächsten Tage auch ins Wasser, um uns abzukühlen. Wir wollen beispielsweise noch nach Raisdorf ins Schwimmbad. Das Wetter ist zu schön, um zu Hause herumlungern“, sagte er. Eine schnelle Erfrischung und Spaß für die Kinder gönnten sich die Mütter Isabell Kalweit (links) und Kim Christin Einfeldt. „Wir müssen heute Nachmittag noch zur Arbeit und wollen vorher eine schöne Stunde am See verbringen“, sagte Kim Christin Einfeldt. Sam (4), Luna (7) und Emely (5) haben absolut nichts dagegen und fanden’s klasse.

Die nassen Fluten kamen im Kinderferiendorf per Feuerwehr-Löschfahrzeug herangefahren. Mit einem Hydroschild – eine Art überdimensionaler Rasensprenger – wurden die etwa 130 Kinder erfrischt. „Es ist klasse, dass die Feuerwehr alle nass macht. Die Seifenrutschbahn gefällt mir auch gut“, sagte Marleen Fieroh (8). Außerdem hatten die Feuerwehrmänner drei kleine Schläuche angeschlossen, mit denen die Kinder sich gegenseitig nass spritzen konnten. Das sorgte für lautes, fröhliches Gekreische und viel Bewegung auf der Rasenfläche. „Vorher war mir viel zu warm. Durch den Wasserstrahl ist es wieder gut“, meinte Jale Strehlkne (9), während sie mit ihren Beinen bis zum Schienbein in einer Pfütze stand. Gute Aussichten: In den kommenden Tagen soll das Thermometer noch weiter steigen – heute und Freitag auf 25 bis 30 Grad, richtig heiß wird es am Wochenende mit über 30 Grad. Sonntagabend und in der Nacht zu Montag drohen Gewitter.

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erstellt am 25.Aug.2016 | 08:00 Uhr

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