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Holsteinischer Courier

08. Dezember 2016 | 13:05 Uhr

Neue Anlage : Einigung unter den Skatern

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein neuer Plan für die Skateanlage unter der Max-Johannsen-Brücke wurde positiv aufgenommen.

Neumünster | Halfpipe, Quarterpipe und Grap – das sind Begriffe mit denen ein Laie nicht viel anfangen kann. Skater dafür umso mehr, denn dabei handelt es sich um Rampen und die Vorteilen ihrer Oberflächen. Deshalb trafen sich gestern zum dritten Mal Skater mit der Stadt, um über die Planung der neuen Anlage unter der Max-Johannsen-Brücke zu sprechen.

Jetzt wurden die Pläne konkreter. Anker Skateboard Rampen aus Kiel ist eine Firma, die sich auf den Bau von Skate-Elementen spezialisiert. Geschäftsführer Hannes Nockel nahm sich die 600 Quadratmeter der Anlage vor und gestaltete einen Bauplan. „Spielplatzhersteller haben entschieden, auch auf den Zug zu springen und Skateanlagen zu bauen. Allerdings sind sie nicht auf die Bedürfnisse von Profis ausgelegt“, erklärte er.

Auch der Geschäftsführer skatet seit vielen Jahren selbst. „Das Schlimmste ist, wenn Edelstahl verarbeitet wird. Architekten denken, der rostfreie Stahl sei gut. Aber zum Fahren ist er unangenehm, ein Albtraum für Skater“, meinte er und ergänzte: „Besser ist Granit, das wäre eine Option.“

Schnell entstand eine rege Unterhaltung über Vor– und Nachteile bestimmter Rampen. Thomas Zang, Bauleiter der Stadt, stellte fest: „Da sind Elemente dabei, die ich gar nicht kannte. Ein großer Unterschied zu unserer alten Planung.“

Die Ideen folgten der Devise „mit möglichst wenig möglichst viel erreichen“, erklärte Hannes Nockel. DasBudget läge bei 60 000 bis 80 000 Euro, erläuterte Thomas Zang. Aber auch Sicherheitsmaßnahmen schränken die Umsetzung ein. „Wir müssen Sicherheitsabstände einhalten, deshalb können wir die Fläche nur begrenzt zustellen“, erläutert Hannes Nockel. Thomas Zang betonte, dass auch Lärm ein Thema sei. „Dafür gibt es eine einfache Lösung. Wir füllen die Hohlkörper der Elemente mit Beton, somit wird es direkt leiser“, sagte Hannes Nockel.

Unter den Teilnehmern des Treffens machte sich Erleichterung breit. Benjamin Neuschl aus Neumünster gehört zu den Skatern und sagte: „Ich denke, damit machen wir jeden glücklich“. Ziel sei es, im Frühjahr mit den Bauarbeiten zu beginnen, sagte Thomas Zang. Eine neue Halfpipe steht bereits auf dem Platz.

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erstellt am 18.Okt.2016 | 12:00 Uhr

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