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Holsteinischer Courier

02. Dezember 2016 | 21:12 Uhr

Gemeindezentrum Roschdohler Weg : Eine Linde zum 40. Geburtstag

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In Einfeld wurde am Sonntag mit einem Freiluft-Gottesdienst und vielen Erinnerungen gefeiert.

Neumünster | 100 Mitglieder der Kirchengemeinde Einfeld feierten gestern das 40-jährige Bestehen ihres Gemeindehauses am Roschdohler Weg. Als besonderen Gast konnte Pastor Christian Dahl während des feierlichen Freiluft-Gottesdienstes hinter dem Gemeindehaus Theo Speck begrüßen. Der inzwischen pensionierte Pastor war vor 40 Jahren der erste, der in das Pastorat eingezogen war, das mit dem Gemeindehaus gebaut wurde.

„Ich erinnere mich noch gut. Es gab einige bürokratische Hürden. Das Gemeindehaus sollte schließlich mitten auf einer Wiese entstehen. Ringsherum war damals schlichtweg nichts“, sagte Theo Speck. Bald seien ihm Entwürfe vorgelegt worden. „Ich habe mich entschieden. Aber erst nach einigem Zögern, schließlich war damals die Rede von 250  000 D-Mark, die der Bau kosten sollte“, verriet der Pensionär. Bei allen folgenden Feierlichkeiten – Grundsteinlegung, Richtfest, Einweihung – war er dabei. Neun Jahre lang war er Pastor in Einfeld. Ihm folgten Dr. Rolf Dismer und Christian Dahl, der seit 1990 Pastor im nördlichsten Stadtteil ist.

Die Besucherinnen Hanna Hellwig und Elisabeth Henningsen freuen sich jedes Mal, wenn sie das Gemeindehaus am Roschdohler Weg betreten. „Wir sind seit vielen Jahren im Gesangsverein. Uns geht hier das Herz auf“, erzählten sie. Hanna Hellwig ist seit acht Jahren in der Mandolinengruppe aktiv.

Auf Fotowänden bestaunten die Besucher zahlreiche Impressionen aus den vergangenen 40 Jahren. Erinnerungen kamen auch bei Toni Kumbier hoch. Sie engagiert sich seit 35 Jahren in der Gemeinde. „Ich habe damals die Gründung begleitet, als der einstige Männerchor zum gemischten Chor wurde“, erzählte sie. Während des Festes lief ein Film, den Diakonin Iris Bendzuk vor 17 Jahren während eines anderen Gemeindefestes gedreht hatte.

Ein besonderes Geschenk hatte Kirsten Elis aus dem Kirchenvorstand mitgebracht. „Als 2012 die Nordkirche gegründet wurde, bekamen alle Kirchen eine Linde geschenkt. Es blieben Bäume übrig, von denen sich Gemeinden, die mehrere Gemeindehäuser haben, noch einen mitnehmen durften“, verriet sie. Gesagt, getan. Die geschenkte Linde steht inzwischen in einer Höhe von 2,80 Meter hinter der Kirche an der Dorfstraße. Die zweite Linde gedieh seither prächtig in einem Topf in Kirsten Elis‘ Garten. „Welcher Anlass hätte besser sein können, den Baum einzupflanzen, als der heutige?“, fragte sie. Gemeinsam mit den Pastoren Dahl und Speck pflanzte sie die Linde gestern hinter dem Gemeindehaus ein.

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erstellt am 30.Mai.2016 | 09:45 Uhr

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