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Holsteinischer Courier

26. September 2016 | 19:19 Uhr

Tag der offenen Tür : Ein Netzwerk für junge Berufsanfänger

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Jugendberufsagentur informierte mehrere hundert Schulabgänger, junge Berufseinsteiger und Jugendliche, die noch in letzter Minute einen Ausbildungsplatz finden wollten.

Neumünster | Mit ihrem ersten Tag der offenen Tür präsentierte sich am Sonnabend die Jugendberufsagentur Neumünster (JBA) an der Brachenfelder Straße 45 mehreren hundert Schulabgängern, jungen Berufseinsteigern und Jugendlichen, die noch in letzter Minute einen Ausbildungsplatz finden wollten.

„Heute können alle an Ausbildung und Studium interessierte Jugendliche ohne Termin direkt mit Beratern und Firmen ins Gespräch kommen. Aktuell haben wir noch 192 freie Ausbildungsplätze in Neumünster“, warb Michaela Bagger, Leiterin der Agentur für Arbeit. Damit stehen mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung als es Ausbildungssuchende gibt. Mitte August gab es in Neumünster etwa 180 Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsvertrag unterschrieben hatten, so Bagger weiter.

Besucher Leo König (18) weiß, wo er beruflich zunächst hin will: „Ich möchte den freiwilligen Wehrdienst machen. Aber weil ich noch nicht sicher bin, was danach kommt, möchte ich mich hier informieren.“ Begleitet wurde er von seiner Mutter Lilly König, die erklärte: „Ich finde die Agentur gut durchorganisiert. Meine Tochter lässt hier ihre Bewerbungsmappe prüfen.“

Seit Ende Februar kooperieren in dem Gebäude des Berufsinformationszentrums (Biz) in der ehemaligen Holstenbrauerei sieben Institutionen mit dem Ziel, Jugendlichen den Weg in ein geregeltes Arbeitsleben zu ermöglichen. „Aus Sicht der Stadt ist es ein Erfolgsmodell“, bilanzierte Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras. Tür an Tür arbeiten 40 Fachkräfte aus Arbeitsagentur, Jobcenter, dem Allgemeinen sozialen Dienst der Stadt, dem Schulamt und aus den drei regionalen Berufsbildungszentren (Elly-Heuss-Knapp-Schule, Theodor-Litt-Schule und Walther-Lehmkuhl-Schule) zusammen.

Die Arbeitsagentur speziell für Menschen bis 25 Jahre hilft sowohl bei der Berufswahl als auch bei der Suche nach einem weiterführenden Schulplatz und schließt die Förderzentren ein.

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