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Holsteinischer Courier

05. Dezember 2016 | 15:41 Uhr

Spende der Sparkasse : Ein Anhänger für die Jugendwehren

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

97 junge Mitglieder der Gruppen aus den Stadtteilen Stadtmitte, Wittorf, Gadeland und Brachenfeld sind durch die Spende mobiler geworden.

Neumünster | Seit Jahren stellt die Sparkasse Südholstein aus den Erlösen des Gewinnsparens den Jugendfeuerwehren einen Betrag von 2500 Euro als Spende zur Verfügung. In diesem Jahr wurde davon gemeinsam mit weiteren Sponsoren sowie dem Förderverein ein zweiter Anhänger beschafft.

„Bei der Vielzahl der Veranstaltungen reicht der vorhandene Anhänger für die vier Jugendfeuerwehren im Stadtverband nicht mehr aus. Außerdem ist die Zuladungsmöglichkeit für die zahlreichen Kleidungstücke und das Ausrüstungsmaterial nicht mehr ausreichend“, erklärte der Stadtjugendwart Timo Reich bei der Übergabe. Zudem sei der neue Anhänger als Kastenwagen wettergeschützter und könne trotzdem mit dem normalen Führerschein bewegt werden, führte er weiter aus.

Die Mobilität sei für die zurzeit insgesamt 97 Mitglieder zählenden Gruppen aus der Stadtmitte, Wittorf, Gadeland und Brachenfeld jedoch wichtig. „Denn unser Nachwuchs will an Wettkämpfen teilnehmen, die Auszeichnung ‚Leistungsspange‘ absolvieren, sich in der Öffentlichkeit präsentieren und auf Freizeiten fahren“, führte er weiter aus.

Mit Andreas Knappe, Direktor und Leiter der der Abteilung Privatkunden, nahm auch ein Vertreter der Sparkasse an dem Termin teil. „Wir glauben, dass wir mit dieser Spende etwas Sinnvolles tun. Der Nachwuchs für die Feuerwehren ist wichtig. Ebenso wollen wir auf diesem Wege aber auch die Ehrenamtler unterstützen, die sich in der Ausbildung und Betreuung der Jugendlichen engagieren“, erklärte er und gab gleichzeitig das Versprechen, im kommenden Jahr wiederzukommen.

Sorgen um Mitglieder müssen sich die Jugendfeuerwehren der Stadt übrigens nicht machen. „Ganz im Gegenteil. Wir haben sogar Wartelisten, weil wir eine größere Anzahl Kinder nicht ausreichend betreuen könnten. Das heißt, wir können immer nur so viele Neue aufnehmen, wie wir Anwärter in die Gruppen der Aktiven abgeben“, berichtete der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte, Torsten Petermann. Deshalb sei auch die Gründung einer Kinderfeuerwehr, wie sie zurzeit stark propagiert werde, für die Wehren momentan kein Thema, erklärte er weiter. Auch denke man nach der Fusion der Wehren Stadtmitte und Brachenfeld nicht daran, die Jugendfeuerwehren zu verkleinern. „Hier werden wir in gemeinsamen Gesprächen eine praktikable Lösung finden“, war sich Petermann sicher.

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