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Holsteinischer Courier

25. Oktober 2014 | 03:22 Uhr

DRK-Vorstand Oliver Bürgel geht nach Potsdam

vom

Neumünster | Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes braucht ab September einen neuen hauptamtlichen Vorstand: Oliver Bürgel (42), Geschäftsführer seit Oktober 2008, verlässt Neumünster Ende August- unter positiven Vorzeichen. Er bleibt dem DRK treu und wird einer von zwei Landesvorständen des Landesverbandes Brandenburg mit Sitz in Potsdam. Der Wechsel geschieht aus privaten Gründen. Bürgel führte bisher eine Wochenend-Beziehung zwischen Neumünster und Berlin. Er macht damit aber auch einen Karriereschritt nach oben.

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Bürgel zog gestern eine vorläufige Bilanz seiner Arbeit in Neumünster. Er übernahm den Kreisverband, als der sich nach der Dienstwagen-Affäre in schwerer See befand und es um das Image des DRK nicht zum Besten stand. "Es war nach der Krise wichtig, vor allem Vertrauen zu schaffen. Gemeinsam mit dem Präsidium haben wir viel geschafft, was liegen geblieben war", sagte er zum Courier. Sein Motto sei es, offen, ehrlich und transparent zu arbeiten: "Wir haben uns nach außen geöffnet für die Menschen, Mitarbeiter und Mitglieder." Er sieht einen Imagewandel: "Das DRK wird heute als ein offener und ehrlicher Sozialverband gesehen. Es gibt keine Mauscheleien."

Als große Erfolge wertet der gebürtige Sauerländer, dass der DRK-Kreisverband bei der europaweiten Ausschreibung der Flüchtlingsarbeit gewann und die Klientel in der ehemaligen Scholtz-Kaserne weiter betreut, aber auch den sechs Millionen Euro schweren Neubau in der Fachklinik Hahnknüll, wo ein Bereich für Schwerst- und Mehrfachbehinderte entstand. Auch der Bau der Tagesklinik an der Parkstraße (2011) und die 140-Jahr-Feier (2010) fielen in seine Amtszeit.

Die Arbeit in Neumünster sei "toll und spannend" gewesen, sagte Bürgel und lobte vor allem die Mitarbeiter: "Viele sind sehr engagiert und lange beim Roten Kreuz tätig, und das hat sich bewährt. Sie haben das Herz am rechten Fleck." Neumünster sei eine "liebenswerte Stadt, in der viel passiert". Nicht gut finde er das "ständige Herummeckern der Einheimischen an ihrer Stadt". Er freue sich aber auch auf seine neue Aufgabe. Das Auswahlverfahren für einen Nachfolger läuft bereits auf vollen Touren.

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von
erstellt am 20.Jun.2012 | 03:59 Uhr

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