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Holsteinischer Courier

30. August 2014 | 22:14 Uhr

Drei Einsatzorte: 170 Leute in Aktion

vom

Bei einer Alarmübung der Feuerwehren des Amtes Boostedt-Rickling in Latendorf ging es um ätzende Dämpfe, ein Feuer und einen Unfall

Boostedt/Rickling | Großalarm in Latendorf: Zur Amtsalarmübung der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Boostedt-Rickling initiierten die Verantwortlichen rund um Amtswehrführer Jörg Nero am Mittwoch ab 17.30 Uhr ein Szenario, das man in Wirklichkeit nicht erleben möchte. Ätzende Dämpfe, eine vermisste Person in einem Stall, ein Scheunenbrand, der sich zu einem gefährlichen Großbrand entwickelt

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und ein gleichzeitig festgestellter Waldbrand im Bereich des Mühlenberges

sowie ein Verkehrsunfall mit undefiniertem Flüssigkeitsaustritt auf der Hauptstraße forderten den Einsatzkräften alles ab.

"Hier gilt es vor allen Dingen, den Ablauf zu koordinieren und Prioritäten zu setzen. Auch die Koordination der Wehren untereinander und die Verbindung zur Einsatzleitung sowie den beteiligten Ämtern und Institutionen ist hier Aufgabe der Kameraden", erklärte Jörg Nero. Unter der Gesamteinsatzleitung von Latendorfs Gemeindewehrführer Hartmud Westphal waren die Gemeindewehren aus dem Amt Boostedt-Rickling sowie die Freiwillige Feuerwehr Neumünster-Gadeland und die Gefahrgut erkudungseinheit der Amtswehr mit insgesamt 170 Kräften im Einsatz.

Zahlreiche ortsfremde Fachleute wie das Ordnungsamt, die Untere Wasserbehörde und das Kreisveterinäramt mussten in den Hilfseinsatz eingebunden werden. Und auch der Umgang mit uneinsichtigen Zaungästen und Störern sowie der Presse wurde geübt.

Alles in allem wurden mehrere Kilometer Wasserversorgung gelegt, 17 Fahrzeuge und schweres Gerät waren vor Ort und etwa 30 Atemschutzträger im Einsatz. Erst nach drei Stunden war die Übung beendet - erfolgreich, wie Nero resümierte. "Diese Übungen sind wichtig, da sich das Zusammenspiel der Wehren und eingebundenen Kräfte nur in der Praxis testen lässt. Theorie und Pläne auf dem Papier nützen da gar nichts, denn die Situation vor Ort ist immer anders", sagte der Amtswehrführer.

Besonderes lobte er den Einsatzleiter Hartmud Westphal: "Er hat seine Aufgabe mit Ruhe und Umsicht sehr gut umgesetzt". Allgemeines Fazit des Organisators: "Es war eine klasse Übung, die beweist, dass wir so etwas auch im Ernstfall gemeinsam schaffen können."

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von Sabine Voiges
erstellt am 08.Jun.2012 | 08:29 Uhr

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