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Holsteinischer Courier

03. Dezember 2016 | 20:42 Uhr

Einfelder See : Drachenboote lieferten sich spannende Rennen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die „Danfoss Power Dragons“ gewinnen den zwölften Wettkampf um den EKN-Cup auf dem Einfelder See.

Neumünster | Trommelschläge, fetzige Musik sowie Anfeuerungs- und Jubelrufe erfüllten am Sonnabend die Luft am Einfelder See. 25 Mannschaften aus Neumünster und dem Umland traten beim Drachenbootrennen um den 12. EKN-Cup des Ersten Kanu-Klubs Neumünster an.

Auf vier jeweils 250 Meter langen Regattabahnen vor dem Strandabschnitt der Schanze wetteiferten die Teams in mehreren Durchgängen um den Sieg. Launig kommentierte Stadtteilvorsteher Sven Radestock von seinem Strandturm aus die Veranstaltung: „Da kommt das Boot der Sparkasse. Die sind besonders schnell, denn sie haben niedrige Zinsen im Nacken“, lautete zum Beispiel einer seiner Kommentare.

Jede Mannschaft bestand aus 18 Paddlern, einem Trommler und einem Steuermann. Drei Läufe galt es zunächst zu absolvieren, wobei die langsamste Zeit gestrichen wurde. „Die ersten zehn Schläge sind entscheidend, wenn man die Anfangsstrecke gut schafft, dann läuft das Kanu auch“, erklärte Organisator Werner Angerstein vom EKN. Unterstützt wurden die Wassersportler auch in diesem Jahr wieder vom befreundeten Schweriner Kanuverein, der sechs Boote, Steuerleute und Trommler zur Verfügung stellte.

Gute Laune herrschte in allen Teams, so zum Beispiel beim Team vom „Forum der Vielfalt“. „Wir starten mit Teilnehmern aus sieben Nationen, nämlich Syrien, Bulgarien, Russland, Türkei, Deutschland, Afghanistan und Kasachstan“, erklärte Team-Mitglied Ibrahim Ortacer.

In einem spannenden Finale siegten im „Open-Rennen“ am Ende die „Danfoss Power Dragons“ mit 1:07 Minuten vor den favorisierten „Einfelder Jungs“ mit 1:08 Minuten und dem Team „Benzboot“ mit 1:11 Minuten. Im „Mixed-Rennen“ setzten sich die „Aco-Drachen“ vor den „Uhus“ und den „Hans-Böckler Drachenflitzern“ durch. Den Drachen-Wanderpokal für die originellste Kopfbedeckung oder Haarpracht erhielten die „Laborratten“ vom Landeslabor.

Werner Angerstein zeigte sich am Sonntag überaus zufrieden mit dem Ablauf der Veranstaltung und kündigte schon mal an, dass auch im kommenden Jahr das Drachenbootrennen wieder stattfinden soll. „Es ist eine Spaßveranstaltung, und der Spaß ist nicht zu kurz gekommen“, sagte er.

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erstellt am 18.Jul.2016 | 08:30 Uhr

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