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Holsteinischer Courier

04. Dezember 2016 | 17:17 Uhr

Bad am Stadtwald : Die letzte Renovierung für drei Jahre

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Über 300 000 Euro investiert das Bad am Stadtwald für Sanierungen. Die Ausschreibung für den Neubau wurde mangels Angeboten verlängert.

Neumünster | Handwerker-Alarm im Bad am Stadtwald: Überall in den Fluren, Umkleiden und Duschen wird dieser Tage gehämmert, geschraubt und geklebt. „Wir investieren insgesamt mehr als 300    000 Euro, um das Haus flott für die nächsten Jahre zu machen“, sagt Bad-Chef Tom Keidel. Hintergrund: Für voraussichtlich 36 Monate können keine größeren Renovierungen mehr erledigt werden, denn „wenn wir ab 5. September neu bauen, bleibt das Hallenbad auch in den kommenden Sommern geöffnet“, so Keidel.

Zur Wintersaison 2017 soll zunächst, wenn alles nach Plan verläuft, die neue Halle eröffnet werden, anschließend ist der Bau des neuen Nichtschwimmerbeckens an der Stelle des alten 50-Meter-Sportbeckens geplant. Doch hinter dem Zeitplan stehen viele Fragezeichen. Schon jetzt wurde die Ausschreibung, die eigentlich vergangenen Woche endete, bis Mitte August verlängert. „Es gab zu einzelnen Gewerken keine Angebote. Die Baubranche boomt im Moment“, sagt Tom Keidel. Weil es sich um eine europaweite Ausschreibung handelt, können sich auch Firmen aus dem Ausland bewerben. Den Zuschlag erhält in jedem Fall der günstigste Anbieter. „Dazu sind wir verpflichtet. Wie dann die Qualität der Arbeit ist, ob nachgebessert werden muss oder die Firma womöglich Konkurs geht, das weiß im voraus leider keiner“, sagt Keidel. Zeitliche Probleme könnten zudem das Wetter und der Kampfmittelräumdienst bringen. Letzterer schaut wegen der Nähe zum Flughafen nämlich durchaus etwas genauer hin.

Noch teurer als der Austausch der großen Glasfronten am Hallenbad vor wenigen Wochen für 100  000 Euro (der Courier berichtete) ist die Erneuerung eines Teils der Lüftungsanlage im Umkleidebereich für 120  000 Euro. Außerdem werden die Gänge und Umkleiden neu gefliest, große Bereiche der Elektroinstallationen erneuert und im Saunabereich die Deckenabhängungen beseitigt, so dass die Versorgungsleitungen freigelegt werden können. Und: „Alle Duschen im gesamten Haus werden auf den neusten Stand gebracht“, sagt Tom Keidel.

Die Besucher müssen sich trotz der Generalüberholung auch in den kommenden Sommern auf Einschränkungen einstellen. Denn: Der übliche Wasserwechsel muss aus hygienischen Gründen trotzdem stattfinden. „Wir werden jeweils einzelne Becken sperren und dort dann das Wasser austauschen, um die Auswirkungen auf die Besucher so gering wie möglich zu halten“, sagt Tom Keidel. „Nachbar“ auf dieser Seite

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erstellt am 08.Aug.2016 | 13:00 Uhr

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