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Holsteinischer Courier

05. Dezember 2016 | 11:31 Uhr

Gänsemarkt : Die Gänseliesel schaut wieder in die richtige Richtung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bronzeskulptur von Frauke Wehberg wurde um 180 Grad gedreht

Neumünster | „Die Dame steht fest – die klaut keiner“, sagte Frank Strecker, Chef einer  Garten- und Landschaftsbaufirma aus Plön, nachdem er mit Holger Wirschke und Jens-Peter Huthsfeldt von der Firma Flenker Bau aus Schwentinental gestern die Gänseliesel an ihren neuen Standort bugsiert und verankert hatte.

Die Bronzeskulptur von Frauke Wehberg, Wahrzeichen des Gänsemarkts,  ist dort mit einem Viertelkubikmeter Beton fest mit dem Untergrund verbunden und neu eingepflastert. Vor allem schaut sie wieder in die angestammte Blickrichtung zum Teich hin.

Damit ist ein Fehler korrigiert worden, den viele Neumünsteraner und auch die Mitglieder im Kulturausschuss moniert hatten. Als mit dem Bau der Holsten-Galerie  auch  der Gänsemarkt neu gestaltet wurde, hatte man die Liesel um 180 Grad gedreht.   Sie schaute seitdem auf die Kaiserstraße  und die ebenfalls kritisch aufgenommene neue Pumpe. Die passe mit ihrer mattsilbernen Optik nicht zur Bronzepatina der Gänseliesel, so die Kritik.

Auch das wurde korrigiert. Vor rund sechs Wochen wurde die silberfarbene Pumpe wieder abgebaut. Ersetzt wird sie durch die  wieder aufgearbeitete alte Bronze-Pumpe, für die von einem Steinmetz sogar extra ein neuer Sockel angefertigt wurde. Am Montag soll die Pumpe aufgestellt werden. Schon heute soll die vor zehn Jahren während der Holstenköste gestohlene freistehende  zweite Gans zurückkehren – allerdings nicht das Original, sondern eine Kopie. Die Künstlerin Frauke Wehberg hat dafür extra eine neue Gussform hergestellt.

Am aufwändigsten bei den Vorarbeiten war nach Aussage von Tiefbauer Jens-Peter Huthsfeldt der Unterbau für den neuen Brunnen. Die Wasserleitung für die Schwengelpumpe und der Straßenablauf mussten neu verlegt werden.

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erstellt am 10.Aug.2016 | 08:15 Uhr

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