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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 20:32 Uhr

Luke Mockridge : Die Fans kamen schon Stunden vorher

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Luke Mockridge begeisterte 3400 Besucher in der restlos ausverkauften Holstenhalle. Der Komiker eroberte sofort die Herzen der Gäste

Neumünster | Alle lieben Luke. Seit Ende 2012 tourt der 27-jährige Komiker mit seinem Solo-Programm „I’m lucky, I’m Luke“ durch Deutschland und füllt die Säle bis auf den letzten Platz. Kleine Clubs reichen schon lange nicht mehr, um den Ansturm auf die Tickets zu befriedigen. Luke Mockridge präsentiert seine Shows längst in den großen Hallen der Republik. Am Donnerstagabend gastierte der gebürtige Bonner in der ausverkauften Holstenhalle 1.

Sage und schreibe 3400 Besucher saßen kurz vor 20 Uhr auf den gefüllten Rängen und dem bestuhlten Innenrund der 4000 Quadratmeter großen Halle und warteten gespannt auf die Show eines einzigen Mannes. Pünktlich um 20 Uhr wurde es dunkel im Raum, laute Musik ertönte, und links und rechts der Bühne sprühte Feuer aus zwei großen Metalltonnen. Wie ein Boxchampion trat Luke Mockridge tänzelnd auf die Bühne. „Hallo Neumünster! Wahnsinn, diese Halle! Hier treten doch normalerweise Pferde auf. Pfairtrade sozusagen“, beschrieb Mockridge seine ersten Eindrücke mit einem breiten Grinsen und hatte damit bereits nach wenigen Augenblicken die Lacher auf seiner Seite. In Sekundenschnelle gelang es dem sympathischen Komiker, den Kontakt zu seinem Publikum herzustellen – auch, weil er die Besucher immer wieder direkt ansprach. „Wie heißt Du?“, fragte Mockridge einen Gast im Publikum. „Kjell“, sagte der Junge. „Bist du sicher?“, kam die prompte Rückfrage von der Bühne. „Wie alt bist Du, Kjell?“ „Elf Jahre!“, „Gehst Du noch zur Schule?“ fragte Luke Mockridge. Gelächter.

Für derart spontane Blödeleien lieben ihn seine Fans. „Luke ist toll“, schwärmte Alina Breiholz in der Pause. „Ich verpasse keine seiner Nightwash-Liveshows im Fernsehen“, sagte die 23-Jährige. Die Rendsburgerin war mit ihren Freundinnen nach Neumünster gekommen, um Luke Mockridge nun „endlich einmal live zu erleben“. Sie seien bereits um 16 Uhr in Rendsburg losgefahren, um einen Platz möglichst nah an der Bühne zu ergattern, erzählte ihre Freundin Jo. „Als wir hier kurz vor 17 Uhr ankamen, gab es schon eine Schlange vor dem Eingang“, sagten sie. Offizieller Einlass war um 18.30 Uhr, die ersten Fans standen laut Veranstalter um 13 Uhr vor der Tür. Sie wurden mit einem Platz in den vorderen Reihen und, wie alle anderen auch, mit einer zweistündigen, äußerst kurzweiligen Show belohnt. Luke Mockridge machte Späße, manchmal derb, aber nie unter der Gürtellinie, setzte sich ans Klavier, spielte ein paar Takte der vom Publikum geforderten Lieder und freute sich diebisch über den Gesang, mit dem seine Fans einstimmten. „Hey, wir sind ’ne geile Band“, rief er dem Publikum zu. „Wir sind die Neumünstreet Boys“, grinste er.


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erstellt am 28.Mai.2016 | 13:00 Uhr

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