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Autobahnsperrung : Die Brücke zerfiel in einen riesigen Haufen Schutt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wegen der Verbreiterung der Autobahn 7 auf sechs Spuren musste erneut eine Brücke abgebrochen werden.

Neumünster | Ein rhythmisches Hämmern hallte in der Nacht zu Sonntag durch die sternenklare Nacht. Wegen der Verbreiterung der Autobahn 7 auf sechs Spuren musste erneut eine Brücke abgebrochen werden. Diesmal war die etwa 40 Meter lange und knapp fünf Meter hohe Überführung im Verlauf des Russenwegs zwischen Wittorferfeld und Padenstedt an der Reihe – mit entsprechenden Folgen: Die Autobahn zwischen den Abfahrten Großenaspe und Neumünster-Süd musste zwischen 21 und 9 Uhr in beiden Richtungen voll gesperrt.

Bevor die Abrissarbeiten an der Brücke beginnen konnten, schaufelten die Arbeiter mit schweren Baggern Sand auf die Fahrbahn, um den Asphalt der Autobahn zu schützen. Etwa eine Stunde später tauschten die Bagger dann die Schaufel gegen Schere und Meißel, um die Brücke nach und nach dem Erdboden gleichzumachen. Etwa 350 Kubikmeter Schutt kamen zusammen.

Der Russenweg wird nun eine ganze Zeit gesperrt bleiben. „Wir planen, vor den Sommerferien das Traggerüst einzubauen. Das wird etwa im Juni stattfinden. Nach den Sommerferien, voraussichtlich im September, werden wir das Traggerüst dann wieder abbauen“, erzählte Verkehrskoordinator Peter Schreiber von der Baufirma Via Solutions. Voraussichtlich im November soll die neue Brücke mit einer Höhe von 4,70 Meter wieder freigegeben werden. Die Planung sei wegen der Sommerreisezeit nicht anders zu realisieren, hieß es.

Die Vollsperrung nutzten auch diesmal wieder viele andere Gewerke, um auf dem Abschnitt möglichst viele Arbeiten parallel erledigen zu können. „So finden zeitgleich zum Beispiel Rodungsarbeiten statt in Bereichen, die sonst nur sehr schwer zugänglich sind“, erklärte Schreiber. Des Weiteren wurden verschiedene Verkehrssicherungsarbeiten erledigt. Insgesamt waren in der Nacht zum Sonntag etwa 30 Arbeiter auf der Autobahn im Einsatz.

Zu Verkehrsproblemen kam es durch die Vollsperrung nach Auskunft der Autobahnpolizei nicht. „Die Sache war seit Langem bekannt. Es gab eine gut funktionierende Umleitung. Das hat alles gut funktioniert“, hieß es. Mit etwa 15-minütiger Verspätung war die Autobahn gestern wieder frei.

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erstellt am 20.Mär.2017 | 08:30 Uhr

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