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Holsteinischer Courier

06. Dezember 2016 | 18:54 Uhr

Grossenaspe : Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bei der Sanierung der Großenasper Ortsdurchfahrt stoßen die Bauarbeiter allerdings immer wieder auf Überraschungen.

Grossenaspe | Seit Oktober ist die Bimöhler Straße in Großenaspe für die Durchfahrt in Richtung Bad Bramstedt gesperrt. Die Kreisstraße 111 wird umfangreich saniert (der Courier berichtete). Zurzeit wird der zweite Bauabschnitt zwischen der Klaus-Groth-Straße und der Kreuzung an der Kirche vorangetrieben. Doch die Tiefbauer stoßen dabei immer auf unliebsame Überraschungen.

„Früher wurden Baumaßnahmen oft nicht vollständig dokumentiert. Deshalb finden wir ständig Leitungen und Rohre, zu denen es keine Angaben gibt. Also müssen wir diese zunächst überprüfen und nach Lösungen suchen. Das kostet jedes Mal Zeit. Aber bisher liegen wir im Plan“, erklärte der verantwortliche Bauleiter Carsten Bein, bei der Baubesprechung.

Für die Anwohner bedeuteten diese Arbeiten natürlich eine zusätzliche Belastung. Und manchmal habe es für den unbeteiligten Beobachter wohl auch den Anschein, dass es nicht recht vorwärts gehe. „Doch für die Größe der Baumaßnahme und das, was wir hier erleben, zeigen sich die Anlieger sehr verständnisvoll“, berichtete Bein weiter.

Die Fertigstellung des rund 300 Meter langen Teilstücks ist für Oktober geplant. Anschließend soll dann das letzte Teilstück von der Kirche bis zum Ortsausgang in Angriff genommen werden. Ins Wanken könnte dieser Termin jedoch durch schlechtes Wetter oder einen frühen Wintereinbruch geraten. „Für das Einbringen der Tragschicht und die Asphaltierungsarbeiten brauchen wir gutes Wetter, und es darf nicht frieren. Aber da es in den vergangenen Jahren mit dem Winter erst im Januar richtig losging, bin ich zuversichtlich“, erklärte Jonas Gragert aus dem Tiefbauamt, der die gemeinsame Baumaßnahme der Gemeinde und des Kreises für den Kreis Segeberg betreut. Zufrieden über den Fortgang der Sanierung äußerte sich auch Bernd Konrad (CDU), der das Projekt als Vorsitzender im Planungs- und Maßnahmenausschuss begleitet. „Im Verlauf der Arbeiten hat die Gemeinde sich zwar entschlossen, mehr neu zu machen als zunächst vorgesehen. Doch bisher hat dies den finanziellen Rahmen in Höhe von insgesamt rund 1,1 Millionen Euro nicht gesprengt“, erklärte er.

Zum immer wieder aufkommenden Unmut über die Raserei auf den innerörtlichen Umleitungsstrecken (der Courier berichtete) berichtete er, dass die Polizei, unter anderem in der 30er-Zone am Scheperredder, weiterhin Blitzer aufstelle. Dann führen die Autos zwar kurzfristig langsamer. „Doch wenn der Blitzer weg ist, wird sofort wieder an Tempo zugelegt. Man kann nur immer wieder an die Vernunft und die Einsicht der Fahrer appellieren“, sagte er.  



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