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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 12:34 Uhr

Konzept liegt vor : Der Plan für kostenloses W-Lan steht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ab 2017 wollen die Stadtwerke „NMS2Go“ anbieten.

Neumünster | Neumünsteraner und Gäste können sich wohl schon bald über kostenfreies W-Lan in der gesamten Innenstadt freuen. Nachdem die Ratsversammlung im März 2015 die Verwaltung mit einem Konzept für das schnelle Internet-Funknetz beauftragt hatte, liegt dieses nun vor. Demnach wollen die Stadtwerke (SWN) gemeinsam mit der Stadt als Partner unter der Marke „NMS2Go“ bis 2018 etwa 70 öffentliche drahtlose Internet-Zugriffspunkte, sogenannte Hotspots, im Stadtzentrum einrichten.

Eine weitere Ausbreitung auch in die einzelnen Stadtteilen sei geplant, heißt es in der Vorlage, die als erstes der Planungs- und Umweltausschuss am Donnerstag zur Kenntnis nehmen wird. Nach der Beratung im Hauptausschuss (6. Dezember) und der Diskussion im Finanzausschuss (7. Dezember) soll die Ratsversammlung am 13. Dezember dann endgültig grünes Licht geben.

Vorgesehen ist ein werbefreies, leistungsstarkes Glasfasernetz, das einen schnellen Internet-Aufbau ermöglicht. Abhängig vom Umbau des Großfleckens soll es bis 2018 stehen. „Der Ausbau im Bereich Großflecken muss mit den Umbaumaßnahmen abgestimmt werden. Eine direkte Glasfaseranbindung sämtlicher Hotspots steht damit in direktem Zusammenhang“, heißt es in dem SWN-Papier. Die Hotspots sollen unter anderem an öffentlichen Gebäuden, Bushaltestellen, Straßenlaternen und Ampeln für eine gute Flächenabdeckung sorgen.

Die Stadt hatte auftragsgemäß mit der Erarbeitung des Konzeptes bis zur Gesetzesnovellierung des Telemediengesetzes gewartet. Diese ist im Juli erfolgt. Anbieter von W-Lan-Spots müssen nun nicht mehr für Rechtsverstöße ihrer Nutzer haften. Allerdings kann ihnen bei Verstößen auferlegt werden, das W-Lan erst nach Eingabe eines Passwortes freizugeben, um Nutzer im Bedarfsfall zu identifizieren.

Die Stadtwerke sollen das W-Lan zunächst für einen Zeitraum von maximal zehn Jahren betreiben. Spätestens dann sei ohnehin eine technische Überarbeitung des Netzes notwendig, heißt es.

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erstellt am 28.Nov.2016 | 06:00 Uhr

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