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Holsteinischer Courier

25. Oktober 2014 | 03:23 Uhr

Häkelkurs : Der Mützenmacher hats drauf

vom

Zwölf Teilnehmer lernten beim Studenten der Betriebswirtschaft, Christoph Rommel, wie man trendige Mützen häkelt.

Neumünster | Zurzeit sind Häkelmützen modisch wieder der letzte Schrei. Egal ob schwarz oder weiß, in quietschigen Neonfarben oder mit Schriftzügen versehen - erlaubt ist, was gefällt. Und selbstgemacht bringen die Kopfbedeckungen natürlich noch mehr Spaß. Das dachte sich auch Sven Karger, Koordinator beim Jugendverband, und so wurde am Sonnabend dort gehäkelt, was das Zeug hält.

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Zwölf Teilnehmer im Alter von 14 bis 46 Jahren ließen sich dazu die Kunst des Umgangs mit Häkelnadel und Garn von Mützenmacher Christoph Rommel erklären. Der Student der Betriebswirtschaft ist sozusagen Profihäkler, denn seit 2009 hat der 28-Jährige bereits mehr als 1000 Mützen hergestellt, die er mittlerweile auch unter eigenem Label zum Verkauf anbietet.

"Angefangen hat alles damit, dass mir eine Mitbewohnerin eine Mütze geschenkt hat. Die hat mir so gut gefallen, dass ich das Häkeln dann selbst lernen wollte. Meine Oma hat es mir dann geduldig beigebracht und danach wollte jeder eine Mütze von mir haben", erzählte Christoph Rommel über seinen Werdegang als Mützenmacher.

Mit viel Geduld erklärte der Kieler die Technik dieser alt hergebrachten Handarbeit und Anneke (15), Franka (14) und die anderen hörten ihm aufmerksam zu, denn ganz so einfach wie es aussieht ist das Häkeln denn doch nicht. "Ich breche mir hier gleich die Finger" und "Muss ich jetzt jede Masche doppelt nehmen oder nicht?" war da zunächst zu hören.

"Ich mache das zum ersten Mal, und man muss sich schon konzentrieren", kommentiert Laura (14) ihr Probestück, bei dem sie vor lauter Anstrengung richtig rote Wangen bekommen hatte. Und auch für Ina Möldner (46), die zwar das Häkeln einmal in der Schule gelernt hat, ist aller Anfang schwer. "Nicht verzweifeln, einfach einschlagen und nach ein paar Runden geht es dann nur noch gerade runter", munterte der Fachmann die dreifache Mutter auf, die ihre Söhne zukünftig mit eigenen Werken beglücken möchte.

Mit der Zeit ging allen das Einschlagen, Einstecken und Umschlagen jedoch immer besser von der Hand und die Aussicht, eine schicke eigene Mütze fertig zu bekommen, ließ das Durchhaltevermögen steigen. Am Ende des Tages waren die ersten selbst gemachten Kopfbedeckungen dann wirklich geschafft und natürlich wurden sie voller Stolz auf dem Haupt nach Hause getragen.

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erstellt am 25.Feb.2013 | 08:10 Uhr

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