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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 12:44 Uhr

Weltkindertag : Der Kindertag kam super an

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Es ging um Spiel und Spaß, aber auch um Botschaften. 3500 Besucher waren in Rencks Park dabei

Neumünster | Der Sonnabend gehörte den Kindern. Der Jugendverband richtete gemeinsam mit 31 weiteren Vereinen, Verbänden und Institutionen den Weltkindertag in Rencks Park aus. Die jüngsten Neumünsteraner erlebten hier zahlreiche Spiel-, Spaß- und Bastelangebote. Es war das 14. Mal, dass der JVN diesen Tag ganz besonders gestaltete.

„Der Tag heißt ‚Weltkindertag‘, deshalb müssen wir ihn auch nutzen, um auf die Kinder in der Welt zu schauen, denen es nicht so gut geht. Millionen sind auf der Flucht vor Krieg und Gewalt“, betonte Dietrich Mohr vom Jugendverband. Solidarisch miteinander umzugehen, einfach mal nett sein zu seinen Mitmenschen, sei deshalb eine Kernbotschaft des Weltkindertags in Neumünster gewesen.

Bei den Besuchern kamen die Angebote wieder sehr gut an. Andreas Vogt aus Neumünster war wieder begeistert, was für die Kinder auf die Beine gestellt wurde. Sein Sohn Djego-Tom (3) vergnügte sich auf der meterlangen Rollenrutsche. „Im Vergleich zum RSH-Kindertag ist natürlich noch Luft nach oben“, sagte der Vater. „Klar, Luft nach oben gibt es immer, aber dann hätten wir Angebote dazukaufen müssen, aber darauf haben wir erstmals komplett verzichtet. Hier soll es darum gehen, dass sich die Neumünsteraner Vereine und Verbände präsentieren und nicht darum, eine Show auf die Beine zu stellen“, kommentierte Mohr.

Präsentiert hat sich zum Beispiel der Kinderschutzbund. Die Vorsitzende Gudrun König kredenzte zeitgemäß im Thermo-Mix zubereitete Smoothies. „Eine Art und Weise, Kinder leicht dazu zu bringen, vermeintlich ungeliebtes Obst zu essen, oder in diesem Fall zu trinken“, sagte sie. Und tatsächlich: das pürierte Obst kam super an bei den Kids. Beim Kinderschutzbund konnten die Besucher auch Wünsche für die Stadt äußern. Turnangebote mit den Müttern, Kletterparks und Wasserrutschen waren am meisten gefragt.

Die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) beteiligten sich mit Bastelangeboten. „Des Weiteren haben wir ein Riesenpuzzle mitgebracht und nutzen den Weltkindertag natürlich auch, um etwa über wichtige Baderegeln zu informieren“, erzählte Sabine Franz. Die DLRG ist seit zehn Jahren regelmäßig beim Weltkindertag dabei.

Aktionsreich ging es im Zelt der Kinderklinik des Friedrich-Ebert-Krankenhauses zu. Ein Teddybär mit Ohrenentzündung ließ sich als Patient tapfer behandeln. Ihm konnte Blut abgenommen und Medizin gegeben werden. Zudem erhielten die Kinder auf Wunsch einen Gips-Arm, der natürlich nach kurzer Zeit wieder abgenommen werden konnte.

Insgesamt sprachen die Veranstalter am Ende von einem rundum gelungenen Weltkindertag. „Mit etwa 3500 Besuchern sind wir sehr zufrieden. Das Wetter spielte mit und die Stimmung war toll auch und insbesondere unter den vielen ehrenamtlichen Akteuren“, resümierte Dietrich Mohr.


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erstellt am 26.Sep.2016 | 08:30 Uhr

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