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Holsteinischer Courier

03. Dezember 2016 | 10:35 Uhr

Konzert : Chöre stimmten auf den Advent ein

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

200 Gäste in der Anscharkirche lauschten am Sonnabend bei einem vorweihnachtlichen Konzert dem festlichen Gesang.

Neumünster | Es hat schon Tradition, das Adventskonzert des Sängerbundes Schleswig-Holstein in der Anscharkirche. Am Sonnabend war es bereits das Achte in Neumünster. Mit dabei waren die Chöre „ChoryFeen“ aus Bad Segeberg, der Rönnauer Singkreis „Jetzt oder nie“ und der Frauenchor Pinneberg.

Erdmute Jonathal, Vize-Präsidentin des Sängerbundes, begrüßte die 200 Gäste. Sie hörten einen eindrucksvollen, festlichen und weihnachtlichen Chorgesang von rund einhundert Sängern.

Alle drei Chöre boten ein stimmlich ausgefeiltes, klar artikuliertes und wohl akzentuiertes Programm. Die Pausen zwischen den Auftritten und die Eröffnung lag in den Händen von Robert Dears an der Orgel, der mit „Nun kommt der Heiland“ (Johann Sebastian Bach) begann. Die „Chory-Feen“ (Leitung: Victoria Podszus), mit zwölf Sängerinnen das zahlenmäßig kleinste Ensemble, trat eine musikalische Reise durch Europa an: Sie glänzten mit „La Nuit“ (Jean-Phillippe Rameau) und „Noel nouvelet“, um dann ins Baskenland zu wechseln. Für ihr „Izar Edera“ (Francisco Escudero) und „The Angel Gabriel“ erhielten sie langen Applaus. Es folgten Sergej Rachmaninovs „Engel“ und Udo Jürgens „Weihnachtszeit – Kinderzeit“.

Der Rönnauer Singkreis (Leitung: Didij Podszus) mit über 55 Sängern blieb mit seinem Repertoire in den Alpenregionen und begann mit einem in der Kirche voll tönenden „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel. Es folgten alpenländische Traditionsklänge wie „Chor der Engel klingt von fern“ und „Heilige Nacht“. Das bekannte „Leise rieselt der Schnee“ interpretierten sie auf eine besondere eigene Art und bekamen dafür lautstarken Beifall. Auch mit dem „Kalenderlied“ (Franz Grothe) und „Das ist die stillste Zeit im Jahr“ hielten sie gekonnt an ihrer eigenen besonderen Note fest.

Der Frauenchor Pinneberg unter der Leitung von Christoph Schlechter beeindruckte mit „Maria durch ein Dornwald ging“ sowie mit den traditionellen „Kyrie-Gloria-Santus“ und „Ave regina Coelorum“.

Alle gemeinsam, Chöre und Gäste, sangen zum Schluss „Macht hoch die Tür“. „Acht Chöre aus dem ganzen Land hatten sich für das Konzert beworben, leider keiner aus Neumünster“, bedauerte Jonathal.

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