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Holsteinischer Courier

03. Dezember 2016 | 07:50 Uhr

Vogelpest : Bornhöved ist jetzt Sperrbezirk

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In Tensfeld wurde eine mit Vogelgrippe infizierte Graugans gefunden. Hunde und Katzen dürfen nicht frei herumlaufen.

Bordhöved | Bei zwei Vögeln in Tensfeld und Seedorf ist Vogelgrippe nachgewiesen worden. Das bedeutet, dass jetzt auch Bornhöved, Daldorf und Tensfeld zum Sperrgebiet gehören.

Vorgestern wurden in Proben von einem Seeadler im Bereich der Gemeinde Seedorf und einer Graugans im Bereich der Gemeinde Tensfeld im nationalen Referenzlabor Friedrich-Löffler-Institut das Influenza – A Virus der Suptypen H5N8 (Vogelgrippe) nachgewiesen. Das teilte der Kreis Segeberg gestern mit. Dies bedeutet, dass die Gemeinden Blunk, Bornhöved, Daldorf, Nehms, Tarbek und Tensfeld und Teile der Gemeinde Seedorf, die sich zurzeit schon im Beobachtungsgebiet befinden, zukünftig zum Sperrbezirk gehören. Hierdurch verschmelzen die beiden bestehenden Sperrbezirke rund um Stocksee und rund um die Stadt Bad Segeberg zu einem großen Sperrbezirk. Sperrbezirk ist auch schon die Gemeinde Wankendorf im Kreis Plön.

Beobachtungsgebiete im Umland von Neumünster sind Rickling, Trappenkamp, Gönnebek Wahlstedt, Tasdorf, Großharrie, Bönebüttel, Schillsdorf und Rendswühren.

Der Kreis Segeberg weist darauf hin, dass Hunde und Katzen in allen Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten nicht frei umherlaufen dürfen. Hunde müssen angeleint werden. Dies dient dem Schutz vor einer Weiterverbreitung des derzeit grassierenden hochaggressiven Erregers der Geflügelpest. Die Geflügelbestände seien derzeit stark gefährdet. Daher müsse jede Maßnahme streng eingehalten werden, durch die die Weiterverbreitung des Erregers reduziert werden könne, so der Kreis. Wer dagegen verstößt, kann mit einem Bußgeld bis zu 30 000 Euro bestraft werden.

Das Kreisveterinäramt bittet dringend zu beachten, dass Höfe, bei denen Verdachtsfälle auftreten, aus Tierseuchenschutzgründen nicht von Dritten betreten werden. Menschen können das Virus unter den Vögeln weiterverbreiten, beispielsweise über Schuhe oder Stiefel, an denen Vogelkot infizierter Tiere haftet. Das Kreisveterinäramt des Kreises Segeberg ist zu den üblichen Geschäftszeiten über das Bürgertelefon, Tel: 0 45 51/ 951 211, zu erreichen. Der Fund toter Tiere kann auch über den Notruf 112 gemeldet werden. S. Otto
Siehe auch Bericht auf Seite 5


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erstellt am 25.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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