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Holsteinischer Courier

08. Dezember 2016 | 07:09 Uhr

Neumünster : Bewohner soll Feuer in Flüchtlingsunterkunft gelegt haben

vom
Aus der Onlineredaktion

Das Feuer brach in einem Wohncontainer aus, der am gleichen Tag erst bezogen wurde. Ein 26-Jähriger wurde in Gewahrsam genommen.

Neumünster | In einer Landesunterkunft in Neumünster hat es am Donnerstagabend in einem Wohncontainer gebrannt. Das teilt die Polizei am Freitag mit. Es könnte sich um Brandstiftung handeln. Ein 26-jähriger Afghane, der im Rollstuhl sitzt, wurde als Tatverdächtiger festgenommen. Gegen ihn wird wegen schwerer Brandstiftung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Der Brand in dem Wohncontainer konnte von der Feuerwehr Neumünster schnell gelöscht werden. Zuvor hatte sich ein 25-jähriger Mann, der in der Unterkunft lebt, beim Versuch, eine Scheibe des Containers einzuschlagen, verletzt, weil er darin noch Menschen vermutete. Er musste medizinisch versorgt werden.

Die Polizisten gingen davon, dass der Bewohner des Containers, der diesen erst am gleichen Tag bezogen hatte, das Feuer gelegt haben könnte. Nach kurzer Fahndung konnte er in Neumünster angetroffen und in Gewahrsam genommen werden. Dabei habe sich der 26-jährige uneinsichtig verhalten, sich wenig kooperativ gezeigt und sei gegenüber den Beamten aggressiv geworden, heißt es von der Polizei. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Hintergrund für sein Verhalten könnte eine psychische Erkrankung sein.

Der Wohncontainer ist nicht mehr bewohnbar. Zur Schadenshöhe konnten keine Angaben gemacht werden.

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erstellt am 15.Jul.2016 | 15:26 Uhr

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