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Holsteinischer Courier

03. Dezember 2016 | 01:23 Uhr

Bundessieg : Beste Radlerin Deutschlands

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Melina Seidel aus Einfeld hat den ersten Platz in ihrer Altersgruppe beim ADAC-Bundesentscheid gewonnen

Sie hat es geschafft: Melina Seidel (15) hat den ersten Platz beim ADAC-Bundesentscheid in Münster belegt. Für den Wettbewerb hatte sie sich im Oktober mit einem Sieg beim Landesturnier qualifiziert (der Courier berichtete). Der ADAC bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich bei dem bundesweiten Fahrradturnier zu messen. In drei Altersgruppen und nach Jungen und Mädchen getrennt gingen letzte Woche in Münster rund 108 Teilnehmer an den Start und probierten sich an den acht Übungen im Parcours. Melina Seidel aus Neumünster war eine von ihnen.

„Letzten Donnerstag ging es los nach Münster. Am Sonnabend war das Turnier und eine theoretische Prüfung“, sagte die Zehntklässlerin, die bereits zum zweiten Mal Bundessiegerin geworden ist. Das letzte Mal war 2013 in Bremen. Am Freitag konnten die Teilnehmer an einer Stadtführung teilnehmen, das Planetarium besichtigen und am Abend bowlen gehen.

Unter den Teilnehmern hat sie sich in der Altersklasse 12 bis 15 Jahre bei den Mädchen gegen 17 Konkurrentinnen durchgesetzt. „Aus 18 Regionalclubs waren jeweils sechs Jungen und Mädchen dabei. Jede der sechs Gruppen hatte am Ende einen Sieger“, erklärte Ralf Collatz, Pressesprecher des ADAC.

Sieger, die zwischen zehn und zwölf Jahren alt sind, haben sogar die Möglichkeit, beim Europa-Fahrradturnier in Albanien, Tirana, mitzumachen. Das kommt für Melina aufgrund des Alters leider nicht in Frage, stört sie aber auch nicht. „Dieses Jahr konnte ich zum letzten Mal mitmachen. Dadurch, dass ich gewonnen habe, fällt es mir aber nicht so schwer. Es ist ein toller Abschluss“, sagte die Alexander-von-Humboldt-Schülerin. In Münster dieses Jahr waren ihre Eltern und ihr jüngerer Bruder ebenfalls mit dabei. „Ich finde es schön, dass sie da waren. So konnten sie mir nochmal Mut zusprechen“, sagte sie.

Der Parcours war bis auf eine Übung ähnlich wie der vom Landesturnier aufgebaut – acht Übungen, die auf dem Fahrrad zu bewältigen waren; die Zeit wurde gestoppt. „Die besten drei der Vorrunde aus jeder Gruppe treten am Ende nochmal gegeneinander an“, erklärte Melina. „Ich war die Letzte der drei Besten, die fahren musste. So habe ich gesehen, dass eine einen Fehler gemacht hatte und musste nicht mehr so viel Druck bei meiner Tour aufbauen. Als ich meine Zeit direkt danach gesehen habe, war mir klar, dass ich gewonnen hatte“, sagte sie und betonte: „Für mich ist es ein Hobby, dass mir viel Spaß macht. Außerdem bekommt man ein besseres Gefühl fürs Fahrrad, in manchen Situationen im Straßenverkehr ist das ziemlich nützlich.“

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