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Holsteinischer Courier

30. August 2016 | 19:03 Uhr

Gadeland : Beifall für Grote Twiet als Einbahnstraße

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In der Stadtteilbeiratssitzung Gadeland ging es vor allem um Verkehrsangelegenheiten.

Neumünster | Was lange währt, wird endlich gut: Auf der Stadtteilbeiratssitzung Gadeland verkündete der Vorsitzende Dr. Volker Matthée, dass ein Teilstück der Groten Twiet Einbahnstraße bleibt – von der Kummerfelder Straße bis zur 90-Grad-Kurve. Es gab spontanen Beifall einiger der 30 Zuhörer – Anlieger, die davon profitieren. Damit ging ein Verkehrsversuch positiv zu Ende, der bereits 2012 begann.

Denn der Abschnitt der Groten Twiet von der Segeberger Straße Richtung Bönebüttel war ein beliebter Schleichweg für diejenigen, die die zwei Ampeln an der Segeberger Straße umkurven wollten. Bei einem Ortstermin im April 2013 war dies deutlich geworden – im Minutentakt kurvten Autos, Traktoren und Lastwagen durch die kleine Straße, deren (wütende) Anlieger protestierten. Eine Verkehrszählung vom 26. September bis zum 4. Oktober 2012 hatte etwa 12000 Fahrzeuge pro Tag festgestellt. Eine Neuauflage ein Jahr später lieferte ein ähnliches Bild. Eine jetzt im November und Dezember erneute Zählung zeigte die Wirkung der Einbahnstraßenregelung: Laut Fachdienst Verkehrsaufsicht hat sich ein Verkehrsaufkommen von etwa 630 Fahrzeugen pro Tag eingependelt; die Geschwindigkeiten haben sich um fünf Stundenkilometer auf etwa 27 km/h gesenkt. „Von Seiten der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei besteht daher keine Veranlassung, die Einbahnstraßenregelung wieder aufzuheben“, heißt es in einem Brief an Matthée.

Auch die weitere Sitzung des Beirats drehte sich weitgehend um Verkehrsangelegenheiten. Ein Anlieger der Hartwigswalder Straße regte sich über den irritierenden Standort des „Neumünster“-Schildes auf, der Tempo 100 ermöglicht: „Die kommen alle wie die Wilden um die Ecke.“ Alexandra Mallon (SPD) hatte darüber mit der Stadt gesprochen: „Durch die Sanierung ist das Schild versetzt worden; die Stadt sieht die Lage auch als unglücklich an. Sie versprach, dran zu bleiben.

Auch Anlieger des Husberger Weges klagten über zu schnelle Auto- und auch Busfahrer. Matthée will sich um eine Verkehrsmessung dort bemühen. Auch ein gefährlich versetzter Radweg am Grellenkamp/Kummerfelder Straße wurde moniert. Ein Vater wünschte sich eine zeitlich ausgedehntere Tempo-30-Zone am Grellenkamp bis zur Schule, da betreute Schüler auch nach 14 Uhr noch in der Schule sind. Mit Hinblick auf die Rudolf-Tonner-Schule, die ein Tempo-30-Gebot bis 17 Uhr hat, wurde der Anfrage eine gute Chance eingeräumt. Auch ein Halteverbot an der Groten Twiet Ecke Segeberger Straße, wo jetzt zwei ständig parkende Lkw für gefährliche Situationen sorgen, soll angeschoben werden, sagte der Vorsitzende. Denn die Polizei habe diese Situation auch als ein Problem eingestuft.

Außerdem wurde der Termin für den nächsten Frühjahrsputz auf dem 28. März festgelegt. „Letztes Mal sind zu wenige Leute erschienen. Wie wäre es, wenn Sie alle kommen würden?“ sagte Matthé schmunzelnd.

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erstellt am 15.Dez.2014 | 15:00 Uhr

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