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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 01:07 Uhr

Bönebüttel : Auch in Kostümen ging es über den Parcours

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Husberger Zehnkampf soll nun jedes Jahr stattfinden / 60 Teilnehmer versuchten, sich bei unterschiedlichen spaßigen Aktivitäten auf dem Sportplatz in Bönebüttel

Bönebüttel | Eine neue Spaß-Disziplin hat der Sportverein Bönebüttel-Husberg (SV) mit seiner ersten Veranstaltung am Sonnabend ins Leben gerufen: den Husberger Zehnkampf. „Bei unserer 50-Jahr-Feier im vergangenen Jahr haben wir ein Spiel ohne Grenzen ausgerichtet, das auf viel positive Resonanz gestoßen ist. Zukünftig möchten wir den Husberger Zehnkampf in diesem Sinne immer am letzten Sonnabend der Sommerferien veranstalten“, erklärte Jens Rickert, der Vorsitzende des Sportvereines.

Etwa 120 Gäste kamen auf den Rasenplatz am Sickkamp und verfolgten bei warmem Sommerwetter, wie die 60 Starter an den zehn Stationen jeden Spaß mitmachten. Ob Gummistiefelweitwurf, Eierlauf oder Schubkarren-Rallye: Die Teams und Einzelkämpfer nahmen die Herausforderungen an und legten sich mächtig ins Zeug. Bisweilen sogar recht kurios gekleidet, wie etwa Denise Maschke und Nadine Schöttke, die in bunte Kostüme gestiegen sind. „Wir wollten etwas Lustiges machen“, sagte Nadine Schöttke, Fußballerin bei den Damen.

Sebastian Gehrking (34) feierte seinen Junggesellenabschied bei den Spielen. Allerdings verdonnerten seine Freunde ihn zum Tragen eines lila Narrenkostüms.

Auch geflüchtete Familien, die jetzt in Bönebüttel leben, ließen sich den Spaß nicht entgehen. Beate Jentzen, die den Neubürgern beim Einfinden ins Dorfleben hilft, hatte die Familien zur Teilnahme ermutigt.

Auffallend viele Erwachsene hüpften in Säcken über den Rasen oder kickten den Fußball auf die Torwand. „Wir haben uns mehr Kinder unter den Teilnehmern gewünscht“, sagte Jens Rickert.
Die Gewinner des Zehnkampfs sollen in ein Brett eingraviert werden, das seinen Platz im Sportheim finden wird. „Aber hier zählt natürlich der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles“, sagte Rickert.

Einen Wermutstropfen hatten die Organisatoren zu verschmerzen: Am Freitag hatten etwa 20 Freiwillige die Felder mit rot-weißem Flatterband markiert. In der darauf folgenden Nacht haben Vandalen die Bänder zerschnitten und randaliert, die Polizei wurde gerufen.

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