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Holsteinischer Courier

10. Dezember 2016 | 15:40 Uhr

Mühbrook : Am Wohld soll verbreitert werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In Mühbrook will die Gemeinde etliche Straßen sanieren. Die Einwohner müssen sich nicht an den Kosten beteiligen.

Mühbrook | Zwei gute Nachrichten konnten die Mühbrooker Gäste des Bauausschusses am Mittwochabend mit nach Hause nehmen: Zum einen will die Gemeinde die Sanierung vieler Straßen des Dorfs angehen, zum anderen werden die Anwohner von jeglichen Beteiligungskosten verschont. „Wir wollen keine Straßenausbausatzung, es handelt sich um eine Straßensanierung, die aus der Gemeindekasse bezahlt wird“, sagte der Ausschussvorsitzende Rainer Hencke.

Die Gemeindevertreter haben einen Fachmann beauftragt, den Straßenzustand zu erfassen. Holger Bütecke aus Hohenwestedt legte dem Ausschuss seine Beurteilung über 18 Straßen vor, von denen seiner Einschätzung nach elf sanierungsbedürftig sind. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 911 000 Euro. „Wir werden im Oktober bei der Bauausschusssitzung über eine Prioritätenliste beraten“, sagte Bürgermeister Wulf Klüver. Ein Budget für die Großmaßnahme stehe noch nicht fest. Ob sich die Gemeinde an die Dringlichkeitsempfehlung des Gutachters hält, ist ebenfalls noch offen. Der sieht nämlich die Straße Am Wohld ganz oben auf der Prioritäten-Liste: „Den Weg sollten Sie dringend sanieren.“ Die 220 Meter lange und gute drei Meter breite Straße empfiehlt der Experte um einen Meter zu verbreitern und neu zu decken. Die voraussichtlichen Kosten für die Reparatur der Sackgasse, die hauptsächlich von Treckern genutzt wird, belaufen sich auf 41 500 Euro.

Beschlossen haben die Ausschussmitglieder eine Empfehlung an die Gemeindevertretung, Finanzmittel für die Sanierung des Hohenhorster Wegs aus dem Förderprogramm für Gemeindestraßen erster Klasse zu beantragen. „Davon profitieren wichtige Verbindungsstraßen zwischen Gemeinden. Sie können aus Landesmitteln bis zu 55 Prozent gefördert werden“, erklärte Ulrike Bierschenk vom Amt. Die Verbindungsstraße nach Hohenhorst ist rund 1,8 Kilometer lang. Die Sanierungskosten werden auf 146 000 Euro geschätzt.

Weiterhin befassten sich die Ausschussmitglieder mit der Anschaffung beziehungsweise Umrüstung von LED-fähigen Straßenlaternen. „Das ist eine lohnende und sinnvolle Investition, um Strom zu sparen, die sich nach Expertenauskunft bis 2020 amortisiert hat“, sagte Hencke. Ein Budget dafür ist nicht festgesetzt. Der Ausschuss wünscht die Installation noch vor dem Winter.

Bürgermeister Klüver hat beim Kreis Rendsburg-Eckernförde einen Antrag gestellt, im Hohenhorster Weg eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Stundenkilometer einzuführen. „Da stehen Wohnhäuser, und an der Bushaltestelle warten häufig Kinder, die sich auch mal rangeln.“ 


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