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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 06:57 Uhr

Störpark : Alle Probleme sind ausgeräumt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im September wollen der Elektronikfachmarkt Expert und der Sonderpostenmarkt Thomas Philipps im ehemaligen Praktiker öffnen. Aldi baut bereits.

Neumünster | Rund ein Jahr nach dem ursprünglich anvisierten Eröffnungstermin könnte es nun tatsächlich klappen: Im September wollen der Elektronikfachmarkt Expert und der Sonderpostenmarkt Thomas Philipps im ehemaligen Praktiker-Baumarkt im Störpark am Haart endlich mit dem Verkauf loslegen. „Es gibt in Deutschland leider viele bürokratische Hemmnisse, die ausgeräumt werden mussten. Das haben wir jetzt geschafft“, sagte Expert-Inhaber Kai Jensen bei einem Rundgang mit dem Courier durch das Gebäude am Sonnabend sichtlich erleichtert.

Dazu gehören Brandschutzvorschriften ebenso wie weitere Verordnungen und geforderte Gutachten. So musste zum Beispiel die ursprünglich geplante Lüftungsanlage gegen eine neue ausgetauscht werden, weil sich zwischenzeitlich die Landesverordnung geändert hat. „Nun kann in dieser Woche aber der Innenausbau beginnen“, sagte Jensen weiter. Außen haben die Handwerker bereits neu gestrichen und die meisten Fenster ausgetauscht.

Knapp 3500 Quadratmeter des etwa 7500 Quadratmeter großen Gebäudes gehen an Expert, der Rest an Thomas Philipps. Dort gibt es von allem etwas, aber keine Markenauswahl. Im Angebot ist vor allem wechselnde Postenware. Zentren- und nahversorgungsrelevante Sortimente wie Lebensmittel und Bekleidung dürfen bezogen auf die Gesamtfläche höchstens einen Anteil von maximal 24 Prozent einnehmen. Das will die Stadt auch regelmäßig kontrollieren (der Courier berichtete).

Expert zieht von der Rügenstraße in Wittorf in den Störpark. Dort läuft noch in dieser Woche der Räumungs-, danach der Abverkauf. Statt bisher 1400 Quadratmeter Verkaufsfläche stehen im Störpark nun über 2000 für die Elektronikartikel zur Verfügung. Das Lager vergrößert sich auf knapp 800 Quadratmeter. „Wir werden weiterhin rund 35  000 Produkte im Verkauf haben, aber wir können sie besser und breiter präsentieren“, sagte Kai Jensen, der insgesamt sechs Märkte in Norddeutschland betreibt und vom neuen Standort am Haart aus auch verwaltet. Seine Mitarbeiterzahl von derzeit 30 will er voraussichtlich etwas erhöhen. An der Rügenstraße behält Jensen zumindest noch bis zum kommenden Jahr ein zusätzliches Lager – solange läuft der Mietvertrag. Was danach passiert, sei noch unklar, es gebe aber Interessenten, so der Unternehmer. Wie berichtet liebäugelt auch der dort benachbarte Toom-Baumarkt mit einem Umzug an die Rendsburger Straße.

Unterdessen tut sich auch gegenüber des ehemaligen Praktiker-Baumarktes etwas. Dort ist der alte Aldi-Markt fast vollständig abgerissen. Ein moderner Neubau ist geplant. Während der Bauphase ist der Discounter noch im ehemaligen Famila-Markt untergebracht. Famila hatte im Februar sein Warenhaus mit Einkaufspassage im Neubau gegenüber eröffnet (der Courier berichtete).

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erstellt am 25.Jul.2016 | 08:30 Uhr

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