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Holsteinischer Courier

04. Dezember 2016 | 21:28 Uhr

Weihnachtsmarkt in Rickling : 5000 Besucher kamen zum Weihnachtsmarkt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die rund 50 Stände der Abteilungen der Einrichtung boten alles, was das Herz begehrt.

Rickling | Sonniger hätte es für den Weihnachtsmarkt des Landesvereins gestern nicht sein können. Kein Wunder also, dass sich wieder rund 5000 Besucher auf dem Gelände des Psychiatrischen Zentrums in Rickling tummelten, um die ersten Geschenke einzukaufen und von zahlreichen süßen und deftigen Leckereien zu naschen.

Die rund 50 Stände der Abteilungen der Einrichtung boten dabei alles, was das Herz begehrt. Essen und Trinken, Holzarbeiten, Gestecke, selbst gekochte Marmeladen und Basteleien, Gesticktes und Gestricktes fanden hier reißenden Absatz.

Erstmals zu den umschwärmten Anbietern zählte die neue Angelgruppe aus dem Bereich Wohnen und Fördern. „Das Fischen macht der Gruppe viel Spaß. Und wenn dann die frisch geräucherten Forellen auf den Tisch stehen, ist die Freude natürlich groß“, berichtete Maik Wolff, der die Idee in das Angebot der Abteilung einbrachte.

Ebenfalls heiß begehrt war das leckere Rübenmus mit Kochwurst, das Anke Schoenegge, Cynthia Nitzsche, Sabine Meier und Franziska Voß von der geschlossenen Suchtaufnahmestation anboten. „Wir sind seit Donnerstag mit den Vorbereitungen im Gange. Von dem Erlös kaufen wir für die Abteilung Spiele und DVDs. Außerdem richten wir immer ein besonderes Weihnachtsfrühstück aus“, erzählten die „Mädels“.

„Oft reicht das Taschengeld der Bewohner nicht für Weihnachtsgeschenke oder andere Kleinigkeiten, und deshalb bringen sich die Mitarbeiter hier voll ein“, erklärte dazu auch Frank Vilsmeier, Leiter des Pflegedienstes im Psychiatrischen Zentrum.

Neben dem bunten Markttreiben waren auch wieder die Kapelle zum gemeinsamen Singen sowie der Buchladen zum Stöbern geöffnet. Und wer Interesse an kleinen Kunstwerken hatte, den zog es zur Tauschbörse der Briefmarkenfreunde oder ins Maleratelier.

Posaunen- und Gospelklänge sorgten zudem, ebenso wie die Flötenkinder der „Fahrenkruger Spatzen“, für die passende musikalische Begleitung.

Und für die Kleinen war natürlich der Besuch beim Weihnachtsmann aufregend. „Ich wünsche mir eine Lego-Burg“, verriet hier unter anderem Barne (4) aus Fahrenkrug dem rot gekleideten Gesellen ganz leise.

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