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Holsteinischer Courier

06. Dezember 2016 | 09:23 Uhr

Landgericht Kiel : 21-Jährige in Bad Bramstedt brutal vergewaltigt - Familienvater muss ins Gefängnis

vom

Der 37-jährige Bauunternehmer und Familienvater hatte die Tat gestanden und sich reuig gezeigt.

Kiel | Der Mann hatte bereits gestanden, jetzt ist der 37-Jährige für die brutale Vergewaltigung einer jungen Frau zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Das Kieler Landgericht befand den Mann am Dienstag schuldig, sein 21-jähriges Opfer in Bad Bramstedt früh morgens auf dem Weg zu ihrer Ausbildungsstelle vergewaltigt zu haben. Der Angeklagte habe die junge Frau am 20. September 2015 verfolgt, sie in einen Graben gestoßen und sich an ihr vergangen, sagte der Vorsitzende Richter.

Der 37-jährige Bauunternehmer hatte seinem Opfer vor dem Prozess 12.500 Euro Schmerzensgeld gezahlt und sich tief reuig gezeigt. Er war zur Tatzeit alkoholisiert, deswegen sei eine verminderte Schuldfähigkeit nicht auszuschließen, sagte der Vorsitzende Richter. Kurz vor der Tat hatte der Familienvater von seiner Krebserkrankung erfahren. Der Mann ist nicht vorbestraft und laut Gutachterin tief erschüttert von der Tat. Ohne die strafmindernden Gründe wären auch sechs Jahre Haft möglich gewesen, sagte der Vorsitzende. 

Dem Urteil ging eine Verständigung zwischen Gericht, Anklage, Nebenklage und Verteidigung voraus. Dabei wurden dem Mann für ein Geständnis maximal drei Jahre Haft zugesichert. Die Staatsanwältin hatte zwei Jahre und neun Monate Haft gefordert, der Verteidiger Bewährung.

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erstellt am 19.Apr.2016 | 15:54 Uhr

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