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Lokales

05. Dezember 2016 | 01:36 Uhr

JUBILÄUM : Grund zum Feiern – Vier Jahrzehnte Pfadfinder

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gettorfer Pfadfinderstamm St. Jürgen wird 40 Jahr alt / Jubiläumsfest Fest für Groß und Klein

Die Pfadfinder des Stamms St. Jürgen feierten am Sonnabend ihr 40-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde das große Zelt aufgebaut, um mit Mitgliedern, Angehörigen und vielen Gästen das Jubiläum zu würdigen. An den Zeltwänden hatten die Mitglieder viele Fotos und Poster aufgehängt, auf denen sie einen Blick zurück warfen auf die Fahrten und Veranstaltungen der vergangenen Jahre. Viele der Gäste blieben gerne davor stehen und schauten sich an, wo der Stamm schon überall war. Auf der gegenüber liegenden Seite war eine knappe Chronik der vier Jahrzehnte ausgestellt. „Natürlich gibt es kleine Lücken, aber im Groben ist sie vollständig“, erklärte Stammesführer Lars Mahmens.

Der Stamm St. Jürgen zählt zu einem der ältesten Pfadfinderstämme im Dänischen Wohld. „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir zu jeder Zeit etwa 70 Mitglieder im Stamm hatten“, sagte Mahmens.

Eröffnet wurde das Fest mit einem feierlichen Gottesdienst von Pastor Frank Boysen auf der Wiese am Zelt. Im Anschluss ergriffen Ehrengäste das Wort und lobten das Engagement der Pfadfinder. Ihr Einsatz für die Gemeinschaft sei wertvoll, hieß es. Auch Gettorfs Bürgermeister Jürgen Baasch überbrachte dem Stamm seine Glückwünsche und gratulierte zum Geburtstag.

Ein unschätzbares Geschenk erhielt der Stamm von Ingrid Witthöft aus Gettorf. Mit zwölf Jahren war die mittlerweile 62-jährige Pfadfinderin geworden. Im Jahr 1976 zog sie nach Gettorf und gilt als eine der Mitbegründerinnen des Stamms. Zur 40-Jahr-Feier trennte sie sich von ihrem sogenannten „Affen“. Dabei handelt es sich um einen Rucksack, der mit Kuhfell bezogen wurde. „Den habe ich vor 50 Jahren bekommen. Ich denke, das ist ein angemessenes Geschenk“, sagte sie. Lars Mahmens freute sich riesig über das Geschenk. „Solche Affen sind unglaublich selten“, hob er den Wert des Rucksacks hervor.

Das Fest ging derweil seinen Gang. Besonders an der Schmiedestation war viel los. Hier konnten die Kinder Harken schmieden. Immer dabei ein Pfadfinder. Zudem wurde ein Hüpfkissen für Groß und Klein aufgebaut und ein großer Hau den Lukas aufgebaut. Auch das Specksteinschleifen brachte den Gästen viel Spaß. Am Abend wurde in einer Feuerschale ein Feuer entfacht und Stockbrot gebacken, womit der Feiertag ausklang.


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