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Lokales

26. Juli 2016 | 02:37 Uhr

Feuer im Kreis Segeberg : Großbrand auf Reiterhof in Wulfsfelde – mehrere Tiere tot

vom

Mindestens zehn Pferde sind dem Feuer zum Opfer gefallen. Die Hallen waren nicht zu retten.

Wulfsfelde | Ein Großfeuer hat in der Nacht zum Dienstag die Stallungen eines Reiterhofes im Kreis Segeberg in Schutt und Asche gelegt. Mehr als 120 Feuerwehrleute aus insgesamt elf Freiwilligen Feuerwehren kämpften in Wulfsfelde gegen die Flammen an. Gegen 1 Uhr meldete ein Anwohner das Feuer.

Durch den massiven Löscheinsatz mit Wasser und Schaum gelang es den Feuerwehrleuten die Hallen zunächst zu halten. So konnten sie noch einige Fahrzeuge und Trecker vor den Flammen in Sicherheit bringen. Die zwei zusammen etwa dreißig Mal zehn Meter großen Stallgebäude brannten jedoch komplett nieder. Zehn Pferde seien ums Leben gekommen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Zwei Tiere hätten die Einsatzkräfte aus den Flammen retten können, teilte die Polizei mit.

Auch die angrenzende Reithalle wurde in Mitleidenschaft gezogen. Das Übergreifen der Flammen konnte durch die Feuerwehren verhindert werden.

Die Löscharbeiten gestalteten sich nicht ganz einfach, sagte Feuerwehrsprecher Sönke Möller am Einsatzort: „Mehrere hundert Meter Schlauchleitungen wurden von den Feuerwehrleuten fast durch den ganzen Ort verlegt. Bei Temperaturen von Minus acht Grad wurden auch die Schlauchleitungen bei Wasserstillstand sofort hart.“ Auch Armaturen vereisten. Die Dorfstraße war schnell vereist und musste durch den Winterdienst gestreut werden.

Gegen 2 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Ab 3.30 Uhr konnten die ersten Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Die Feuerwehr Wulfsfelde-Reinsbek verblieb bis 6.30 Uhr an der Einsatzstelle und stellte eine Brandwache.

Während der stundenlangen Löscharbeiten wurden die Feuerwehrleute von mehreren Anwohnern mit heißen Getränken versorgt. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt. Die Polizei beschlagnahmte den Brandort und nahm noch während der Löscharbeiten ihre Ermittlungen auf.

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erstellt am 05.Jan.2016 | 06:40 Uhr

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