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Stromausfall in Glückstadt : Abgesackte Rhinbrücke schuld am Stromausfall

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Am Donnerstag und Freitag behindert ein umfangreicher Stromausfall das Leben in Glückstadt.

„Eine Leitung ist defekt“, sagt Stadtwerkeleiter Torsten Fischer zum Stromausfall von Donnerstag und Freitag. Gestern Nachmittag war er vor Ort an der Rhinbrücke. Dort hatte der Kabelmesswagen einen Schaden lokalisiert. Markus Blendek von einer Fachfirma legte mit einer Schaufel Stück für Stück des Erdreiches frei. Über zwei Stunden brauchte er dafür. Und dann zeigte sich: Kabel lagen übereinander. Offensichtlich entstanden, weil die Brücke abgesackt ist. Deshalb wurde schon im vergangenen Jahr beschlossen, eine neue Brücke zu bauen (wir berichteten). Das Vorhaben solle demnächst angegangen werden.

Neben Torsten Fischer war auch Stadtwerkemitarbeiter Thomas Ohlig dabei, denn er sollte anschließend das Kabel mit weiteren Kollegen reparieren. Bei der ersten Sichtung erklärte Thomas Ohlig: „Das kann einige Stunden dauern.“

Seit Donnerstagnachmittag waren zahlreiche Mitarbeiter der Stadtwerke im Einsatz, um herauszufinden, wo die Ursache liegt. „Unser Stromnetz ist mit einem Nervensystem zu vergleichen. Wenn mit dem etwas nicht in Ordnung ist, gehen wir alles sukzessiv durch, um den Beschwerden auf die Spur kommen“, erklärte Fischer.

Dabei mussten immer wieder einzelne Leitungen umgeschaltet werden. Hierdurch flog wiederholt die Niederspannungssicherung raus, und es kam immer wieder aufgrund einer fehlenden Phase zu kurzen Unterbrechungen in der Stromversorgung. Betroffen war letztlich die ganze Stadt. Allerdings nicht gleich stark. Bei einigen dauerte es Stunden, bei anderen nur fünf Minuten. Stadtwerkemitarbeiter sorgten durch Umschaltungen vor Ort dafür, dass gegen 20.30 Uhr die meisten Haushalte wieder Strom hatten.

Dass es gestern noch zu Störungen kam, erklärt der Stadtwerkeleiter mit Nachwirkungen. Ein Fehler könne mehrere nach sich ziehen. „Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für die betroffenen Kunden außerordentlich“, sagt Torsten Fischer. Zahlreiche Anrufe liefen bei den Stadtwerken auf.


Info: Entstörungsdienst der Stadtwerke: rund um die Uhr unter 04124/936-111.

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erstellt am 08.Apr.2017 | 14:00 Uhr

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