zur Navigation springen

Flensburger Tageblatt

03. Dezember 2016 | 18:37 Uhr

Tradition in Flensburg : Wieder da: Die Suppe von der Truppe

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Verkauf der Bundeswehr-Erbsensuppe in der Nikolaistraße hat begonnen – 12 500 Liter sind bis zum 17. Dezember auszulöffeln

Es ist noch Suppe da! Etwa 1000 Liter der unverwüstlichen Bundeswehr-Erbsensuppe sind in den ersten beiden Tagen über den Tresen gegangen. Bleiben noch locker 11  500 Liter, die bis zum 17. Dezember ausgelöffelt werden müssen. Dann nämlich endet der Verkauf an der Holmnixe.

„Wir sind sehr froh, wieder hier sein zu können“, freute sich der Standortälteste, Kapitän zur See Stephan Annighöfer. Er spielt damit auf das ausgesprochene Verbot des Projekts an, das in letzter Minute doch noch abgewendet werden konnte. Zunächst hatte es geheißen, dass die bestehenden Regelungen Verpflegungen der Truppenküche „außerhalb von Bundeswehr-Liegenschaften nicht vorsehen würden. „Dass es dennoch weitergehen kann“, so Annighöfer, „ist in erster Linie meinem Vorgänger Manfred Saust zu verdanken.“ Der hatte Himmel und Hölle und ganz zum Schluss sogar Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Bewegung gesetzt, um die Suppe vor dem endgültigen Aus zu bewahren. „Wir werden alles dafür tun, damit wir das nicht wieder verlieren“, versicherte Annighöfer.

Wie gut. Denn man isst nicht nur, sondern tut auch etwas Gutes. Alljährlich können respektable Summen aus den Erlösen ausgeschüttet werden, die sozialen Zwecken zugeführt werden (siehe Info-Box). Mit dem Anteil, der an die Stadt Flensburg geht, werden in diesem Jahr Projekte gefördert, die das Motto „Bewegung und Begegnung im Quartier“ erfüllen. „Im vergangenen Jahr konnten wir 17 Projekte mit insgesamt 15  000 Euro berücksichtigen“, betonte Fachbereichsleiter Thomas Russ. In den letzten 39 Jahren flossen 330  000 Euro in karitative Zwecke. Bewerbungen können im Internet (engagiert-in-flensburg.de), in der Fachstelle 50+ oder per Telefon (85-2522) eingereicht werden.

Ein Dutzend Freiwilliger ist jeweils von Donnerstag bis Sonnabend von 9 bis 22 Uhr an der Nikolaistraße präsent. Benachbarte Geschäfte unterstützen das Vorhaben; wie etwa die Holmpassage, die kostenlos Wasser und Strom stellt. „Für uns“, sagt Stephan Annighöfer, „ist der direkte Kontakt mit Bürgern und Gästen immer ein ganz besonderes Erlebnis!“

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 27.Nov.2016 | 16:54 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen