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Flensburger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 17:45 Uhr

Holm, Schiffbrückstraße, Große Straße : Übergriffe in Flensburg: Polizei sucht Zeugen

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Angriffe ereigneten sich in der Nacht zu Sonntag. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Flensburg | Auf dem Holm in Flensburg sollen in der Nacht zu Sonntag mehrere Frauen belästigt worden sein, außerdem ist es laut Polizei zu Auseinandersetzungen gekommen. Möglicherweise sei für alle Fälle die gleiche Personengruppe verantwortlich. Die Polizei sucht jetzt Zeugen.

Gegen 4.50 Uhr wurden der Polizei auf dem Holm (Höhe Nikolaistraße) eine drei- bis vierköpfige Personengruppe gemeldet, die Frauen ansprach und nicht von ihnen abließ. Die eingesetzten Streifenwagen konnten weder die Frauen noch die beschriebenen Personen antreffen.

Kurz zuvor war es in der Großen Straße zu einer ähnlichen Meldung gekommen: Ein 33-jähriger Mann wies drei Männer darauf hin, die Frauen dort nicht weiter zu belästigen. Dann griffen sie den Flensburger an, er wurde vermutlich mit einem Elektroschockgerät verletzt. Wie die Polizei mitteilt, benötigte der Mann keine ärztliche Hilfe, die Männer flohen in Richtung Neue Straße.

Vor einer Diskothek in der Schiffbrückstraße verletzten drei Männer gegen 5 Uhr zwei Türsteher: Sie griffen sie mit Pfefferspray an. Einer der Türsteher wurde zudem mit einem Absperrpfosten geschlagen. Auch er musste nicht ärztlich versorgt werden, die drei Täter flüchteten in Richtung Neue Straße/Schiffbrücke.

Die Männer waren Anfang 20 und zwischen 1,70 bis 1,80 Metern groß. „Sie hatten eine schlanke Statur", schreibt die Polizei in ihrer Pressemitteilung. Eine Person trug eine sogenannte Vokuhila-Frisur, eine weiße Jacke und Jeans. Die beiden anderen Personen hatten kurze Haare und trugen Jeans. Während der eine Mann eine dunkelblaue Jacke trug, hatte der andere eine hellblaue Jacke an.

Die Kriminalpolizei Flensburg ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet Zeugen sowie Hinweisgeber, sich unter Tel. 0461-4840 zu melden.

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erstellt am 12.Jul.2016 | 14:19 Uhr

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