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Flensburger Tageblatt

03. Dezember 2016 | 20:54 Uhr

Tröster für Kinder : Teddybär „Tommy“: Neue Bären für Flensburgs Rettungswagen

vom
Aus der Onlineredaktion

Das Kuscheltier soll ein Tröster für verletzte Kinder sein. Flensburger Unternehmen sorgen jetzt für „Tommy“-Nachschub.

Flensburg | Einsätze mit Kindern zählen für die Mitarbeiter des Flensburger Rettungsdienstes zu den schwersten Einsätzen. Verletzte oder schwer kranke Kindern zu versorgen und in die Krankenhäuser zu bringen, sind dennoch Aufgaben, die im täglichen Dienst zu bewältigen sind. „An den Einsatzorten kann es vorkommen, dass Eltern oder vertraute Personen der Kinder nicht anwesend sind“, sagt Carsten Herzog, der Chef der Flensburger Berufsfeuerwehr. „Um die Kinder ein wenig trösten zu können, haben wir seit Jahren ein drittes Besatzungsmitglied auf unseren Rettungswagen, einen Teddybären.“

Der bisherige Vorrat drohte zur Neige zu gehen, und so haben in den letzten Monaten 100 örtliche Unternehmen für neue Teddybären gespendet. 880 dieser „Trösterbärchen“  mit Namen „Tommy“ wurden am Montag bei der Berufsfeuerwehr an den Rettungsdienst übergeben.

 „Anfangs haben die Kollegen selbst gesammelt und Kuscheltiere mitgebracht“, sagt Herzog. „Tommy soll ein wertvoller Unterstützer für die Einsatzkräfte sein. Kleine Kinder können sich häufig nicht richtig mitteilen, sodass unser Personal Schwierigkeiten bei der Lokalisierung von Schmerzstellen hat. An Teddy ,Tommy' können die Kinder zeigen, wo es weh tut.“

Der aktuelle Vorrat von 880 neuen Teddybären wird etwa zwei bis drei Jahre halten. Jeder Rettungswagen in Flensburg hat immer einen „Tommy“ an Bord um Kinder in Notlagen ein wenig zu trösten und die Behandlung zu erleichtern.

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erstellt am 12.Sep.2016 | 12:55 Uhr

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