zur Navigation springen

Flensburger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 23:29 Uhr

Flensburg : Süderhofenden: Doppel-Baustelle bis November

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit vielen Jahren Verspätung wird der Radweg hinter das Buswartehäuschen verlegt

Bereits seit Ende September wird an den Süderhofenden vor dem Abzweig in die Angelburger Straße gebaut – mit vielen Jahren Verspätung wird der Radweg hinter das Buswartehäuschen verlegt. Betroffen sind neben Fußgängern und Radfahrern auch die Passagiere mehrerer Buslinien, die zum Südermarkt fahren, an den Haltestellen auf beiden Seiten der Straße.

Grund für die Arbeiten ist die Neugestaltung der Haltestellen und die damit verbundene Verlegung der Radwege hinter die Wartehäuschen. Damit es künftig keine Konflikte mehr gibt zwischen Radfahrern und wartenden oder aussteigenden Buskunden, werden die Radwege künftig hinter den Wartehäuschen verlaufen. Diese Verkehrsführung war bei der Fertigstellung des neuen Buswartehäuschens an der Ecke Angelburger Straße versäumt worden. Fertig sollen die neuen Fuß- und Radwege Süderhofenden voraussichtlich im November sein, hofft Ralf Leese vom Technischen Betriebszentrum (TBZ) – mit der letzten Aufstellung der Wartehäuser und Bänke.

Die aktuelle Baustelle gilt vielen Passanten unbewusst als Hindernis im Alltag und auf dem Weg zur Arbeit. Doch die Meinungen der Passanten gehen auseinander. Dieter Pust (77) äußert sich zunächst positiv: „Die Baustelle ist noch im Rahmen, nicht so störend. Ich sehe positiv aufs Endergebnis.“ Ähnlich sieht es Axel Dobrick (52): „Als Störfaktor sehe ich die Baustelle überhaupt nicht.“ Eine Verbesserung sei immer hilfreich und erforderlich. „20 Prozent der Flensburger benutzen ihr Rad auf ihrem Arbeitsweg. Deshalb ist es gut, wenn es ausbaufähige und viele Radfahrwege in der Innenstadt gibt.“ Jeder solle die Radfahrer-Förderung als Beitrag begrüßen. Kiel sei hier ein gutes Beispiel.

Fußgänger Dirk Johannsen (54) sieht es genauso. Er könne sich nicht über die Baustelle beschweren. Solange sie für Verbesserungen sorgt, sei alles in Ordnung. Auch in Hinsicht auf seine Teilnahme im Autoverkehr zeigte Johannsen Verständnis. „Baustellen sind zwar Hindernisse, aber nicht so schlimm.“

Es gibt aber auch kritische Stimmen. Die Schülerinnen Marie (15) und Katja (14) wie auch Svea Kohly (25) sehen die Situation eher negativ: „Die Baustelle nervt einfach nur, wir müssen immer eine andere Haltestelle nehmen. Zudem wird die Straße enger und man kommt nicht an die Ampelknöpfe heran.“

Vor allem für regelmäßige Buskunden gilt die Baustelle als Störfaktor. Ein Großteil der Flensburger ist auf den Busverkehr angewiesen und muss dank der Bauarbeiten immer eine andere Haltestelle in Anspruch nehmen. Der verbleibende Platz ist durch die Baustelle zu schmal, um sie immer reibungslos passieren zu können. Problematisch wird es meist dann, wenn es zu Gegenverkehr kommt. Obwohl Radfahrer zumindest auf der Westseite gehalten sind abzusteigen, befolgen längst nicht alle diese Anweisung. So kommt es häufig zu Konflikten zwischen Radfahrern und Fußgängern.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert