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Flensburger Tageblatt

05. Dezember 2016 | 05:35 Uhr

Fahrensodde : „Strandfrieden“ mit zwei Strandvillen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Investor für Reihenhäuser ist „abgesprungen“. Der Ausschuss genehmigt die zweite Zufahrt für das Sahnestück in Fahrensodde.

Flensburg | An die alten Häuser des Jugendaufbauwerks erinnert man sich kaum noch; sie standen zuletzt über einen längeren Zeitraum leer und wurden nicht mehr genutzt. Schon früh stellte die Stadt die Weichen für eine Wohnbebauung auf diesem Filetstück in direkter Wassernähe. Allerdings hat es dann doch fast vier Jahre gedauert, bis hier auf dem Grundstück Fahrensodde 1 sichtbar etwas passierte. Jetzt wachsen hier zwei Häuser ihrer Fertigstellung entgegen, die sicher nicht in die Kategorie Schlichtbauten gehören.

Allerdings sind es nur noch drei Wohneinheiten, die hier realisiert werden. Ursprünglich war von zehn die Rede, konkret wurde dann die Planung für fünf Reihenhäuser. 2012 wurde ein entsprechender Bebauungsplan „Strandfrieden“ auf den Weg gebracht. Doch der Reihenhaus-Investor sei abgesprungen, berichtete der Chef der Stadtplanung, Peter Schroeders, am Dienstag im Umwelt- und Planungsausschuss.

Und so wurden aus fünf Reihenhäusern ein Einzel- und ein Doppelhaus der gehobenen Kategorie, was einige Mitglieder im Umwelt- und Planungsausschuss kurz schlucken ließ. Doch Schroeders konnte die Wogen glätten, bevor sie hoch schlugen: Auch das neue Projekt bewege sich innerhalb der Vorgaben des Bebauungsplanes. „So viel Flexibilität muss sein“, sagte er. Über die neue Nutzung des Sahne-Grundstücks hatte er den Ausschuss offenbar nicht informiert – und musste es wohl auch nicht.

Und warum war sie trotzdem auf der Tagesordnung gelandet? Eine Formalie, eine Petitesse. Der Bebauungsplan legt fest, dass für das Grundstück nur eine Zufahrt zu genehmigen sei; das schien mit Blick auf fünf Reihenhäuser ausreichend zu sein. Doch bei zwei einzelnen Baukörpern mit drei Wohneinheiten werde das schwierig; mit nur einer Einfahrt müsse man lange Umwege auf dem Baugrundstück mit entsprechender Versiegelung in Kauf nehmen. Eine zweite Zufahrt sei deshalb wünschenswert. Diesem Wunsch entsprach der Ausschuss – trotz anfänglich leichten Murrens am Ende doch einstimmig.

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erstellt am 21.Apr.2016 | 14:15 Uhr

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