zur Navigation springen

Flensburger Tageblatt

25. Juni 2016 | 19:50 Uhr

Drama in Flensburg : Spielplatz in der Neustadt: Brandopfer weiter in Lebensgefahr

vom

Eine Frau brennt am Montagabend auf dem Spielplatz am Schwarzental lichterloh. Am Dienstagmittag gab die Staatsanwaltschaft weitere Details des Falls bekannt.

Flensburg | Es müssen schreckliche Szenen gewesen sein, die sich am Montagabend gegen 18.45 Uhr auf einem Spielplatz in der Straße Schwarzental abspielten. Passanten hatten beobachtet, wie eine Frau auf einer Bank plötzlich lichterloh in Flammen stand. Details zu dem Fall hat die Flensburger Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt am Dienstagmittag bekanntgegeben.

Demnach handelt es sich bei dem Opfer um eine Frau aus Mauritius, die jedoch schon längere Zeit in Flensburg lebt. Nach wie vor schwebe die Mitte 40-Jährige in Lebensgefahr. Sie werde weiterhin in der Spezialklinik für Brandverletzte in Lübeck behandelt, so Stahlmann-Liebelt. Die Staatsanwaltschaft ermittle weiterhin in alle Richtungen - auch wenn sie mittlerweile eher von einem „Suizidsachverhalt“ ausgehe.

Mehrere Anwohner hatten den Vorfall am Montagabend beobachtet. Ein Mann reagierte geistesgegenwärtig, zog seine Jacke aus und schlug damit die Flammen nieder. Andere setzten umgehend den Notruf ab. Die Rettungsleitstelle schickte neben zwei Rettungswagen auch einen Notarzt an den Einsatzort. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. 

Mit lebensbedrohlichen Verletzungen war die Frau zunächst in die Notaufnahme der Diako nach Flensburg gebracht, noch am Montagabend war sie dann nach Lübeck in die Spezialklinik verlegt worden.

Augenzeugen hatten berichtet, dass keinerlei Schreie zu hören gewesen waren. Eine Frau erwähnte, dass kurz vor dem Brand zwei Männer auf dem Spielplatz gesehen wurden, die sich rasch entfernten. Auch diesem Hinweis gehe die Staatsanwaltschaft noch nach.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

von
erstellt am 03.Nov.2015 | 06:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert