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Flensburger Tageblatt

23. Juli 2014 | 09:52 Uhr

Flensburg : Schwerer Unfall - Porsche fängt Feuer

vom

Bei einem Unfall in Flensburg ist ein Porschefahrer schwer verletzt worden. Er war betrunken mit seinem Fahrzeug gegen einen Lüftungsschacht geprallt.

Flensburg | Es war 22.30 Uhr am Freitagabend als gleich mehrere Notrufe in der Rettungsleitstelle in Harrislee eingingen. In der Mürwiker Straße in Flensburg war ein Porsche verunfallt, hatte Feuer gefangen und eine Person soll sich noch im Fahrzeug befinden, so die Anrufer. Umgehend wurde der komplette Löschzug der Berufsfeuerwehr, eine freiwillige Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt, sowie mehrere Streifenwagen der Polizei an den Einsatzort geschickt. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen hatten Ersthelfer bereits den Fahrer aus dem lichterloh brennenden Porsche gezogen und ihm so vermutlich das Leben gerettet.


Der Porsche vom Typ Carrera S, der an dem Lüftungsschacht eines Tunnels stand, konnte schnell gelöscht werden, brannte jedoch völlig aus. Ein Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagen kümmerten sich um den verletzten 36-jährigen Porschefahrer, der durch die Ersthelfer auf einen Gehweg in rund 20 Metern Entfernung gezogen worden war. Der Mann war nach ersten Informationen ansprechbar und nicht lebensbedrohlich verletzt. Er wurde nach einer Erstversorgung auf dem Gehweg in die Diako nach Flensburg eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht.
Zu schnell unterwegs?
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Porschefahrer mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf der Mürwiker Straße stadtauswärts unterwegs war, plötzlich die Kontrolle über den Sportwagen verlor, einen Baum streifte und gegen den Lüftungsschacht prallte. Der Fahrer war alkoholisiert, der Atemalkoholtest ergab 1,52 Promille.
Die Reifen auf der Beifahrerseite rissen durch die enorme Wucht des Aufpralls ab und flogen bis zu 25 Meter weit. Auf einer Fläche von 20 mal 20 Metern lagen Trümmerteile des völlig zerstörten Sportwagens. Große Mengen Betriebsstoffe sind ausgelaufen und teilweise auch in die Kanalisation gelangt, die Feuerwehr benötigt große Mengen Bindemittel um Umweltschäden zu verhindern.
Freundin war kurz zuvor ausgesteigen
Seine 31-jährige Freundin, die kurz vor dem Unfall ausgestiegen war, erlitt einen Schock und wurde ebenfalls zur Behandlung ins Krankenhaus gefahren. Der Brand wurde von der Berufsfeuerwehr Flensburg gelöscht. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden im Höhe von etwa 150.000 Euro.
Der Porsche wurde nach der Unfallaufnahme durch die Polizei durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Nun muss jedoch auch geprüft werden ob der aus Beton bestehende Lüftungsschacht einen Schaden genommen hat. Fest steht, dass dieser durch die Wucht des Aufpralls mehrere Zentimeter verschoben ist und unten in dem kleinen Tunnel Beton von der Decke auf die Fahrbahn gefallen ist.
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von Benjamin Nolte
erstellt am 31.Jul.2012 | 08:28 Uhr

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