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Flensburger Tageblatt

21. April 2014 | 11:37 Uhr

Langballig - Schulkosten drastisch gestiegen

vom

Das Amt Langballig musste ein Drittel mehr für Ausgleichszahlungen aufwenden. Beteiligung an Erarbeitung eines kreisweiten Glasfaserkonzepts.

Langballig | Der Haushalt 2013 des Amtes Langballig stand im Mittelpunkt der ersten diesjährigen Zusammenkunft des Amtsausschusses im großen Sitzungssaal der Amtsverwaltung. Im Gesamtergebnis weist der Etat nur äußerst geringe Abweichungen von den Zahlen des Vorjahres auf. Der Ergebnisplan verzeichnet Erträge von rund 3,657 Millionen Euro und Aufwendungen von rund 3,609 Millionen Euro, der Überschuss beträgt 48 300 Euro.

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In dem von Amtskämmerer Günter Cordsen erläuterten und abschließend bei einer Gegenstimme angenommenen Zahlenwerk machen die tatsächlich vom Amt zu tragenden Kosten für das Schulwesen mit rund 1,704 Millionen Euro fast die Hälfte der Ausgaben aus. Dazu gehören 1,047 Millionen Euro an Schulkostenbeiträgen für 617 Schüler, die auswärtige weiterführende Regelschulen besuchen. 2011 hatten sie noch bei 787 024 Euro gelegen. Aufgrund der seit dem vergangenen Jahr vorgeschriebenen Vollkostenerstattung sind sie um ein Drittel angestiegen. Der weitaus größte Teil davon geht an die Stadt Flensburg.

Amtsvorsteher Jürgen Bachmann wies darauf hin, dass jede Schwächung des Schulstandortes Flensburg negative finanzielle Folgen habe. Bei nicht ausgelasteten Schulen stiegen die Kosten pro Schüler. Sie würden dann an deren Heimatkommunen weitergegeben. Wegen der Entscheidungsfreiheit der Eltern seien die Schülerströme nicht beeinflussbar, die zahlungspflichtigen Gemeinden im Umland hätten jedoch keinerlei Einfluss- und Mitsprachemöglichkeiten bei Flensburger Entscheidungen.

Ohne lange Diskussion wurde eine Beteiligung am Gutachten für das kreisweite Vorhaben zum Entwickeln einer Glasfaser-Strategie und Einrichten eines Breitband-Managements beschlossen. Der Amtsausschuss war sich einig, dass es sich um ein Zukunftsprojekt handele, "für das jetzt die Grundlage geschaffen werden muss." Ebenfalls ohne Gegenstimme folgte die Entscheidung, für die Rasenpflege auf den Sportplätzen in Streichmühle einen neuen Kleinschlepper zum Preis von 19 231 Euro anzuschaffen.

Zu Beginn der Sitzung hatte der Langballiger Bürgermeister Peter Dietrich Henningsen darauf hingewiesen, dass in seiner Gemeinde die bereitgestellten Kontingente für den Bau normaler Einfamilienhäuser bis 2020 ausreichten. Zusätzlichen Bedarf gebe es aber an seniorengerechtem Wohnraum. Der prognostizierte Bevölkerungsrückgang sei allerdings noch nicht eingetreten. Begrüßenswert sei die neugeschaffene Möglichkeit, dass die Gemeinden auf Amtsebene ihre Kontingente untereinander tauschen könnten.

Der Amtsausschuss bestätigte den kürzlich von der Delegiertenversammlung der auf Amtsebene zusammengeschlossenen Feuerwehren wiedergewählten Gemeindewehrführer Peter Schreiber für sechs Jahre. Daraufhin überreichte der Amtsvorsteher ihm die Ernennungsurkunde zum Ehrenbeamten und vereidigte ihn. Abschließend ging es um eine Ausweitung des Essensangebotes an der Grundschule Langballig, um eine verbesserte Ausstattung der Schulküche in Munkbrarup sowie um die Erstellung eines Konzepts für ein amtsweit abgestimmtes Chronik- und Archivwesen.

von vdl
erstellt am 25.Feb.2013 | 07:21 Uhr

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