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Flensburger Tageblatt

11. Dezember 2016 | 07:03 Uhr

1000. Vertrag in Flensburg : Schülerkette für die Berufsorientierung

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Alte Post und Strandhotel kooperieren mit der Goethe-Schule

 „Die 1000. Kooperationsvereinbarung – das hört sich nach einer echten Erfolgsgeschichte an“, findet Britta Ernst. Die Bildungsministerin gratulierte in Flensburg zur frisch verabredeten Kooperation der Goethe-Schule mit den Hotels Alte Post und dem Strandhotel. Vor zehn Jahren begann die „Regionale Fachberatung“, eine Initiative der Industrie- und Handelskammern Kiel und Flensburg, der Handwerkskammer Lübeck und von Schulen und Betrieben sowie der Landesregierung. Das Projekt Schule-Betrieb sei ein Beispiel für eine wirklich hervorragende Netzwerkarbeit von Kammern, Schulen und Betrieben. Flensburgs IHK-Präsident Uwe Möser fand: „Die 1000. Kooperation markiert einen Meilenstein für das Projekt.“

Der zweite Teil der Feier inklusive Vertragsunterzeichnung fand im Hotel Alte Post statt. Auf dem Weg dorthin bildeten alle Schüler außer dem Abiturjahrgang eine Menschenkette, um die Unterlagen durchzureichen. „Dass die Vereinbarung zwischen einem Hotel und einem Gymnasium geschlossen wird, freut mich ganz besonders. Schließlich gehört doch das Gastgewerbe zu den Branchen in unserem IHK-Bezirk und in ganz Schleswig-Holstein, die mit zunehmenden Nachwuchssorgen zu kämpfen haben“, erklärte Möser.

Auftakt der 1000. Kooperation war ein Wettbewerb: Alle Klassen waren aufgerufen, aus einem zur Verfügung gestellten Warenkorb den „Goethe-Drink“ zu entwickeln. Ministerin Ernst gab den Gewinner des Wettbewerbs, die Klasse 6a, mit ihrem Cocktail „Dancing in the moonlight“ bekannt. Als Preis darf die Klasse im kommenden Jahr einen Stand-Up-Paddling-Kurs beim Strandhotel besuchen. Musikalisch wurde das Jubiläum von der Bigband „tutti“ der Goethe-Schule begleitet.

Ministerin Ernst erinnerte daran, dass im Jahr 2006 die ersten regionalen Fachberaterinnen und Fachberater ihre Arbeit aufgenommen hätten. Seitdem stelle die Landesregierung dafür jährlich rund 150  000 Euro zur Verfügung und setze dieses Engagement auch 2017 fort. Noch immer gingen zu viele Jugendliche an der wichtigen Schnittstelle zwischen Schule und Beruf verloren.

„Ich stelle fest, dass viele Jugendliche es ganz schwer haben, sich nach der Schule zu orientieren“, sagt Goethe-Schulleiter Arnd Reinke. Da würden Kontakte zu Hochschulen und Unternehmen helfen.

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erstellt am 01.Dez.2016 | 19:00 Uhr

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