zur Navigation springen
Anzeige

Anzeige
Anzeige

Flensburger Tageblatt

19. September 2014 | 15:50 Uhr

Breitband : Schnell ins Internet via Funk

vom

Stoltebülls Bürgermeister sieht in LTE-Technik nur Zwischenlösung.

Stoltebüll | Wie gut, dass es im Nahbereich der Biogasanlage Stenneshöh auf einem typischen Angelner Hügel einen rund 30 Meter hohen Funkmast gibt. Dieser steht nicht nur für den üblichen Handy-Mobilfunk zur Verfügung, sondern ist neuerdings zur Empfangs- und Sendestation für Funksignale für den schnellen Internet-Zugang erweitert worden. Das Ganze nennt die Deutsche Telekom LTE-Ausbau, ein Kürzel, das in der Fachsprache Long Term Evolution heißt.

Anzeige
Anzeige

Der Stoltebüller Bürgermeister Hans-Jürgen Schwager zeigt sich rundum erfreut über diese neue Technik-Alternative, mit der die privaten und gewerblichen Nutzer via Funk schneller ins Internet gelangen können. "Ich halte die LTE-Versorgung allerdings nur für eine Zwischenlösung", sagt er. Denn auch die Gemeindevertretung favorisiert die "große Lösung", die innerhalb der nächsten Dekade im gesamten Kreisgebiet die Anbindung an das geplante Glasfasernetz vorsieht. Inzwischen hat das Amt Geltinger Bucht dem Kreis signalisiert, sich an den Planungskosten für eine umfassende Breitbandversorgung zu beteiligen.

Bis zum Anschluss an die Datenautobahn könne, wie Schwager unterstreicht, die LTE-Übertragung über die bisherigen Engpässe hinweghelfen, zumal die Funksignale von Stenneshöh in einem Radius von zehn Kilometern zu empfangen sind. Die Reichweite geht also über Ortsteile wie Gulde und Vogelsangholz ein ganzes Stück hinaus - bis in benachbarte Gemeinden. Das bedeutet: Große Datenmengen lassen sich innerhalb kürzester Zeit versenden und empfangen. "Wir kommen damit unserem Ziel näher, nahezu jedem Interessenten einen schnellen Internet-Anschluss zu ermöglichen", versichern die Anbieter der Telekom.

Ab sofort können die Bürger in Stoltebüll also ihre Fotos, E-Mails und Musikdateien einfach "durch die Luft schicken" - und zwar in ähnlich hohem Tempo wie im Festnetz. Der Empfang funktioniert über einen so genannte Router, der für den optimalen Empfang in Haus und Büro möglichst in Fensternähe platziert werden sollte. Über den Router können mehrere Computer mit dem Internet verbunden werden. Auch viele Smartphones und Tablets beherrschen bereits den neuen Standard. In welchen Haushalten LTE verfügbar wird und welche Kosten auf die Nutzer zukommen, kann jedermann im Internet unter www.telekom.de/via-funk recherchieren - oder beim Fachhändler vor Ort erfragen.

zur Startseite

von
erstellt am 25.Feb.2013 | 07:26 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
: „Strandgut“: Tina Teubner frotzelt über Männerschwächen und Frauenleiden

Das unerschöpfliche Thema über die Beziehung zwischen Männern und Frauen bietet Stoff für zwei unterhaltsame