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Flensburger Tageblatt

05. Dezember 2016 | 15:39 Uhr

Hafenfest : Sail Flensburg 2016: Die „Alex“ ist schon da

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Maritimes Bürgerfest vom 8. bis 10. Juli präsentiert sich als Plattform für Institutionen, Verbände und Vereine.

Ein Hafenfest, in dessen Ankündigung mit keinem Wort das kommende maritime Geschehen erwähnt wird, hat schon Seltenheitswert – wie gestern bei der Pressekonferenz zur „Sail Flenburg“.

Kein Wort von Organisator Michael Reinhardt über die Erwartung, welche segelnden Sehenswürdigkeiten Kurs auf Flensburg nehmen. Auf Nachfrage kam von dem Veranstalter lediglich der Hinweis: „Die Anmeldeliste der Schiffe wird täglich länger.“ Sonst keine Details, die Schiffsliebhaber jetzt schon mal lecker auf die „Sail Flensburg“ machen könnten. Auch wenn seit Ende April die Teilnahme der historischen Segler Minerva 1, Ghost und Willowren, Tosvaner und Lifjroden bekannt ist.

Ein Hauch von Seefahrt brachten gestern Vormittag Kapitän Günter Herrmann vom Förderverein der Alexandra und Oberstleutnant Manfred Saust in die Pressekonferenz zur „Sail Flensburg“: Herrmann mit der guten Nachricht, dass die Alex auf dem Weg nach Hause sei und bei der „Sail Flensburg“ dabei sein kann. Die Bundeswehr wird mit einem Landungsboot und der Einrichtung einer kleinen Fährlinie an den Festtagen vom 8. bis 10. Juli dem Besucher das Wasser ganz nahe bringen.

Das Fest ist vom Veranstalter zum „maritimen Bürgerfest“ erklärt worden und für diese Ankündigung hatte Reinhard die Beteiligung der Bürger in den Mittelpunkt gestellt. Institutionen, Vereine und Verbände machen mit, um Information über die eigene Arbeit zu vermitteln, Nachwuchs zu gewinnen, hier und da Spenden zu sammeln und sich mit Darbietungen zu präsentieren.

In diesen Zeiten der Flüchtlingsströme ist das Fest stark auf Integration und Begegnung ausgerichtet. Türken, Griechen, Spanier, Bosnier und andere Nationalitäten machen mit. Dabei soll ganz besonders der Tanz beim Kennenlernen helfen. Vorstellen wird sich beim Fest auch die Flüchtlingshilfe, die mit Schiffbrücke 45 eine maritime Adresse vorweisen kann.

Dankbar für zusätzliche Mitarbeiter und jede Unterstützung sind der Verein Schutzengel und auch der Stadtverband der Arbeiter-Wohlfahrt (Awo), deren 70-jähriges Bestehen mit der „Sail Flensburg“ zusammenfällt. Auch die Seemannsmission ist in Flensburg aktiv, Diakonin Stefanie Zernikow erklärt, wo sie in der Hafenstadt Flensburg Hilfe brauchen kann. Wunder werden in einem Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft christliche Kirchen erklärt.

Zum Hafenfest gehört die Bundeswehr. Der Standortälteste Manfred Saust kündigte die Schau von Gerät des Spezialpionier-Regiments und und der Flugabwehr aus Husum sowie der elektronischen Kampfführung aus Stadum an. In einem Spezial-Lkw gibt es Beratung über Karrierechancen bei der Bundeswehr. Kein Fest ohne Musik: Der Musiker-Stammtisch Flensburg wird mehreren Akteuren den Weg auf die Bühnen und vor ein großes Publikum ebnen.

Naturfreunde mit Liebe zu Schweinswalen sind vom Naturschutzbund aufgefordert, bei Spaziergängen am Wasser auf das Erscheinen der Tiere zu achten. Sichtmeldungen werden am Stand des Nabu während des Festes entgegen genommen und in eine spezielle Karte eingetragen.

Unverzichtbar im Bild der Stadt und des Hafens sind die Stadtwerke. Sie bieten Führungen zur „Sail Flensburg“ durch die neue Kesselanlage und die moderne Schaltzentrale an.
 

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erstellt am 25.Mai.2016 | 23:34 Uhr

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