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Flensburger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 03:01 Uhr

Phänomenta : Physik und Technik lieben lernen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

MINT-Projekt der Phänomenta wird ausgeweitet. Schulen aus dem ganzen Kreisgebiet können mitmachen. Anmeldung bis zum 14. Oktober möglich.

Physik, Mathe und Informatik in der Praxis erleben: das ermöglicht die MINT-Jahreskarte der Phänomenta Schülern. „Das Pilotprojekt haben wir vor drei Jahren gestartet. Jetzt ziehen wir Bilanz“, sagt Catrin Anrich, Pressesprecherin der Phänomenta. „Unser Ziel ist es, Schulen zu helfen, die Naturwissenschaften spannender zu gestalten.“

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ab der vierten Klasse können Jahrgänge Jahreskarten erwerben. Sie kosten drei Euro pro Kind. Damit haben die Mädchen und Jungen in der Schulzeit und in ihrer Freizeit Zugang zur Phänomenta.

„Zuvor galt das Angebot nur für einen Jahrgang einer Schule, jetzt kann jede Klasse, die teilnehmen will, mitmachen.“ Zudem ist das Projekt jetzt auch geöffnet für Schulen aus dem gesamten Kreis Schleswig-Flensburg. Zuvor hatten nur Jahrgänge aus der Stadt die Möglichkeit, die MINT-Jahreskarten zu kaufen.

„Wir sehen uns als außerschulischer Lernort. Doch wir konnten den Eintritt auch nicht senken, damit mehr Schüler die Gelegenheit haben herzukommen“, so Anrich weiter. Die Phänomenta muss sich zu 80 Prozent aus eigenen Geldern finanzieren. „Deshalb haben wir das Projekt gestartet und Förderer gesucht.“

Neben der MINT-Jahreskarte bietet die Phänomenta für Schulen auch Workshops, die Science Show, Science Slam Coaching und die Nutzung der Phänomenta für AGs und den offenen Ganztag an. „Wir haben etwa einen Workshop Rund ums Wasser und einen zum Thema Robotik“, sagt Achim Englert, Geschäftsführer der Phänomenta. „Da bauen die Schüler kleine Sumo-Ringer. Die Roboter treten am Ende gegeneinander an.“ Der Workshop sei anspruchsvoll, der finale Kampf motiviere die Teilnehmer aber sehr.

„Die Science Show haben wir für unsere Klassen schon einige Male ausgeliehen“, sagt Andrea Kliem, stellvertretende Direktorin der Waldschule. „Ich wollte bereits vor dem Start des Projekts mit meinen Klassen in die Phänomenta. Aber öfters als einmal im Jahr war das mangels MINT nicht möglich.“ Jetzt kommt sie einmal in Monat mit ihren Schülern und bindet die Experimente in den Unterricht ein. „Die Mädchen und Jungen sind begeistert davon.“

Auch den älteren Schülern von der Goethe-Schule biete MINT eine Gelegenheit, die Naturwissenschaften spielerisch zu entdecken, so Schulleiter Arnd Reinke. „Die Phänomenta gibt ihnen einen natürlichen und qualitativen Zugang zu Physik und Technik. Unabhängig davon, ob sie zwölf, 15 oder 17 Jahre alt sind.“

MINT soll bei den Schülern die Begeisterung für die naturwissenschaftlichen Fächer wecken und damit auch ein Anstoß sein für eine Ausbildung oder ein Studium in der Fachrichtung. Dies ist für die Förderer ein wichtiger Grund, das Projekt zu unterstützen. Nils Meßner, Bilfinger Greylogix: „Wir brauchen diese Tüftler, die Dinge erforschen, erfinden und verbessern wollen.“

Die Anmeldefrist für MINT endet am 14. Oktober. Formular unter: www.phaenomenta-flensburg.de.

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erstellt am 16.Sep.2016 | 11:00 Uhr

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