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Flensburger Tageblatt

23. März 2017 | 13:22 Uhr

Bauen und Wohnen in Flensburg und Umgebung : Neues Wohnen im Harrisleer Norden

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Smokythek-Erfinder Sven Olsen baut am Ortsrand 20 Wohnungen / Selbst entwickelte Baumanagement-Software kommt zur Anwendung

20 glückliche Familien zählt Sven Olsen schon mal im Referenzprojekt in Norderstedt. „Es gibt null Kundenbeschwerden“, verdeutlicht einer der Bauherren und der geschaftsführende Gesellschafter der Olsen-Gruppe und freut sich über den Zuschlag für ein weiteres „City & Nature“-Bauvorhaben, dieses Mal in Harrislee.

Mehrere Kandidaten haben sich für die beiden letzten Grundstücke für Geschosswohnungsbau an der dänischen Kirche beworben, sagt Martin Ellermann. Das schlüssige Konzept habe überzeugt, erklärt der Bürgermeister und betrachtet es als einen Baustein eines Gesamtvorhabens der Gemeinde. Nach den flott verkauften Grundstücken in den Gebieten „Nörrmark 1 und 2“ gilt das Baugebiet an der dänischen Kirche als „weiterer Schritt in der Erfolgsgeschichte der Entwicklung des nördlichen Ortsrandes“, heißt es auf der Harrisleer Website.

Auch diese Grundstücke des gesamten Baugebiets, rund 45 an der Zahl, sagt Heinz Petersen als Vorsitzender des Harrisleer Bauausschusses, „waren ruckzuck verkauft“. Für die letzten Flächen habe es drei Bewerber gegeben. Auf 2800 Quadratmetern entstehen nun zwei Wohngebäude mit neun beziehungsweise elf Wohneinheiten, die sich, so die Bauherren, „harmonisch einfügen“. Die Wohn- und Nutzflächen der einzelnen Eigentumswohnungen bewegen sich zwischen 82 und 121 Quadratmetern, Kellerräume kommen noch hinzu. Die Tiefgarage bietet 23 Plätze, außerdem sind sieben Außenstellplätze geplant.

Von der Tiefgarage geht es stufenlos bis ins Dachgeschoss, sagt Karsten Schachne. Er ist nicht nur Initiator und der andere Bauherr, sondern auch Harrisleer. Als solcher hat er die Referenzprojekte in Hamburg und Norderstedt wahrgenommen und sich dabei gedacht: „Das würde hierher passen.“ Gedacht, getan.

„Der Name ’City and Nature’ ist bereits vor ein paar Jahren entstanden, als ich eine Konversionsfläche, ein ehemaliger Truppenübungsplatz, am Twedter Feld in Flensburg zu Wohnraum umgewidmet habe“, erläutert Sven Olsen. Der Name schien ebenso für das Projekt in Harrislee geeignet, „da hier urbaner Lifestyle und naturnahes Wohnen im Vordergrund stehen.“ Olsen beziffert das Gesamtvolumen des Harrisleer Bauvorhabens mit rund 6,5 Millionen Euro und spricht von „hochwertigem Wohnungsbau“, unter anderem erkennbar an der Wahl der Fußböden, Fliesen und daran, dass die Planer „mit den Augen der Kunden sehen“. Dieser Gedanke liegt auch einem Parallelprojekt zugrunde, das der Erfinder Olsen, der mit Smokythek und Trinkuhr Spuren hinterlassen hat, in Harrislee zum ersten Mal anwendet. Sven Olsen holt aus: Beim Wohnungsbau gebe es stets eine Vielzahl von Sonderwünschen von den künftigen Bewohnern; die Wand solle weg, als Waschbecken möge bitte ein anderes her. Drei Milliarden Euro Verlust fallen an durch die „mangelhafte Abwicklung dieser Sonderwünsche“, weiß Olsen und hält seine Innovation des „Sonderwunsch Managers“ dagegen. In Zusammenarbeit mit einem Hamburger Spezialistenteam werde eine Software entwickelt, dank derer der Kunde permanent mit dem Bauvorhaben verbunden sei und eingreifen könne, sobald etwas seinen Wünschen zuwider läuft. Fertig und bereit sein soll dieses Mittel zur Qualitätssicherung im Juni oder Juli, sagt Olsen, und dann in Harrislee erstmalig zum Einsatz kommen.

Mit der Fertigstellung der City-&Nature“-Gebäude an der dänischen Kirche rechnet Karsten Schachne im Herbst 2018 und als i-Tüpfelchen mit dem Tüv-Siegel, wie auch schon in Norderstedt. www.cityandnature-harrislee.de

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erstellt am 13.Mär.2017 | 08:00 Uhr

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