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Flensburger Tageblatt

08. Dezember 2016 | 17:17 Uhr

Einweihung : Neuer Spielplatz auf der Rude lindert das Krähenproblem

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kinder und Eltern haben bei der Gestaltung des neuen Spielplatzes mitgewirkt

Highlight des Spielplatzes ist ein neues Spielgerüst, auf das das Kinder- und Jugendbüro zusammen mit Kindern und Eltern des Viertels hingearbeitet haben. Der Kinderspielplatz in der Diblerstraße auf der Rude wurde gestern ganz offiziell von den ersten spielenden Kindern eingeweiht – mit Stockbrot und einer kleinen Überraschung.

Im Mai wurden sowohl die Kinder als auch die Eltern des betroffenen Viertels befragt, um das geeignete Gerät für den Platz zu finden. Janina Opitz vom Kinder- und Jugendbüro erklärt, dass es wichtig war, die Vorstellungen aller Beteiligten in die Planung einfließen zu lassen. „Es ging darum, herauszufinden, was die Kinder interessiert, was sie gut finden, was ihnen fehlt und was ihre Wünsche sind. Die Eltern haben wir gefragt, was sie denn früher gespielt haben, was auf dem Spielplatz bleiben sollte und was ruhig weg kann.“ Hinterher gab es unzählige Ideen. So hat sich Celine (11) am meisten eine Inlinerbahn oder ein Karussell gewünscht. Weitere Vorstellungen waren unter anderem Autoscooter und Trampolin.

Im zweiten Teil der Planung durften Kinder und Eltern jeweils drei Punkte auf die vorliegenden Ideen verteilen: entweder alle drei Punkte auf eine Idee oder verteilt auf mehrere. „Es war deutlich, dass Klettern ein zentrales Thema zu sein schien. Viele haben sich ein Baumhaus gewünscht“, erklärt Opitz. Ergebnis war ein großes Gerüst mit vielen Klettermöglichkeiten und Rutsche. Zusätzlich wurden zwei neue Bänke aufgestellt.

Mutter Finja Hildebrandt freut sich über die schöne neue Klettermöglichkeit für ihre Tochter. „Die hohe Rutsche ist wirklich toll für die etwas älteren Kinder. Auf einem anderen Spielplatz in der Nähe ist die Rutsche leider sehr stumpf.“ Patrick Hoeck und Bianca Santos sind ebenfalls überzeugt: „Es wurde mal Zeit, dass etwas neu gemacht wird.“

Mit der Neugestaltung des Spielplatzes wurde sogar ein Krähenproblem beseitigt. Die Vögel haben sich vor allem im Sommer in den großen Bäumen auf dem Platz angesiedelt. Der Spielplatz musste teilweise sogar gesperrt werden. Mittlerweile wurden Pappeln gefällt, auf der gesamten Fläche ist mehr Licht.

Doch das von der Stadt bezahlte Projekt ist noch nicht vollendet. Das übrige Geld fließt in eine weitere Rutsche für die jüngeren Kinder. Gestern haben Opitz und ihre Kolleginnen Katharina Lorenz und Bente Hand den Besuchern bereits ein Miniaturmodell der Rutsche zeigen können. Das Original soll noch vor Weihnachten aufgestellt werden.

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erstellt am 26.Okt.2016 | 15:57 Uhr

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