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Flensburger Tageblatt

20. Dezember 2014 | 21:06 Uhr

Nach 32 Jahren Abschied als Pastor

vom

Klaus Herrmann kam 1979 im Schneewinter nach Oeversee / Lob und Dank beim Festgottesdienst und Empfang

Oeversee | Die kleine St. Georgkirche platzte aus allen Nähten als Pastor Klaus Herrmann nach 32 Jahren seelsorgerischem Dienst in der Kirchengemeinde Oeversee aus seinem Amt verabschiedet wurde. In seiner Abschiedspredigt ließ er seine Tätigkeit in der Gemeinde Revue passieren und räumte auch durchaus Zweifel an seinen Entscheidungen ein - "Habe ich alles richtig gemacht, hätte ich einiges besser machen können"? Er sei in Oeversee "alt" geworden, habe viele Freundschaften geschlossen und vielen Menschen helfen und beistehen können. "Ich bin froh, dass ich in der Kette meiner Vorgänger hier in der schönen Kirche Pastor sein durfte". Es sei ihm ein besonderes Bedürfnis, sich bei allen Mitarbeitern, dem Kirchenvorstand, dem Bürgermeister und allen Gemeindemitgliedern für ihre Mithilfe in der Gemeindarbeit zu bedanken.

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Als Klaus Herrmann, der gebürtige Hockenheimer, vor 32 Jahren als junger Pastor nach Oeversee zog, war seine zukünftige Gemeinde von einer dicken Schneedecke überzogen - "Schneekatastrophe". "Wir mussten uns den Weg zum Pastorat praktisch freischaufeln", erinnert sich Klaus Herrmann. Sehr groß sei die Freude der Familie über das wunderschöne reetgedeckte Pastorrat am Treeneufer gewesen. Beeindruckender als Pastorat und Garten sei für ihn aber die in ihrer Schlichtheit wunderschöne St. Georgkirche mit ihrem wuchtigen Turm gewesen. Am 7. Januar 1979 wurde Klaus Herrmann durch Propst Steenbock in sein Amt eingeführt. Schwerpunkte seiner Arbeit in der Gemeinde waren die Kinder - und Jugendarbeit, der weitere Ausbau des Kindergartens sowie Einrichtung und schließlich Neubau eines Jugendtreffs. Ein wichtiger Teil seiner Arbeit sei die Einführung der Gemeindefahrten und der Familienfreizeiten gewesen. Weitere Höhepunkte in seiner Arbeit waren die Renovierung der Kirche im Jahre 1995, die Pflasterung der Friedhofswege und die Restaurierung der Markussenorgel im Jahre 2002.

Mit bewegenden Worten und dem Segen der Kirche verabschiedete Pröpstin Carmen Rahlf den Pastor in den wohlverdienten Ruhestand, den er und seine Frau Monika in der Gemeinde Sieverstedt genießen werden. "Mit deiner Arbeit in der Synode und im Kirchenkreis hast du viele Akzente gesetzt, dein Rat und deine Erfahrung wurden bei den jungen Pastorinnen und Pastoren hoch geschätzt", sagte die Pröpstin.

Nach dem Abschiedsgottesdienst hatte der Kirchenvorstand, der dem Pastor eine Ruhebank schenkte, ins Gemeindehaus zu Kaffee und Kuchen eingeladen. In vielen Grußworten und Darbietungen von Vertretern des Kirchenkreises, Pastoren aus den Nachbargemeinden, Bürgermeistern und Vertretern der Schule und des Kindergartens wurde die Arbeit von Klaus Herrmann gewürdigt. Das Blasorchester Uggelharde begleitete die Veranstaltung musikalisch.

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erstellt am 22.Jun.2011 | 05:47 Uhr

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