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Flensburger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 05:58 Uhr

Reise im VW-Bus : Motorversagen: Satruper bricht T3 Tour um Westeuropa ab

vom

Der Satruper Sven Fintzen wollte 10.000 in seinem Bulli um Westeuropa reisen. In Portugal versagt nach 6500 Kilometern der Motor des T3.

Satrup | Sven Fintzen wollte mal raus aus Satrup und in seinem selbst restaurierten Bulli eine 10.000-Kilometer-Tour um Westeuropa wagen. Der Reisetraum des angehenden Maschinenbau-Studenten nimmt nach 6500 Kilometern ein Ende. Der Grund: Ein Motorschaden bringt den VW-Bus in Portugal zum Stehen.

Rund um die VW Bullis hat sich eine Fangemeinde gebildet, die mit den kultigen Fahrzeugen die ganze Welt bereisen. Die Vorgängermodelle zum T3 Modell werden inzwischen sehr hoch gehandelt.
 

Dass sein T3 von 1989 schlapp macht, glaubte er im Vorfeld nicht. Auf einem Anhänger hatte der Satruper nötiges Werkzeug dabei. Aber auch nach drei Stunden Schrauben konnte der angehende Maschinenbau-Student den Motor nicht reparieren. In einer Werkstatt gibt es schließlich ein passendes Ersatzteil.

Zwar läuft der T3 Bulli wieder, jedoch hätte Sven Fintzen nicht mit ruhigen Gewissen weiterfahren können. Er entscheidet sich dazu, seine geplante 10.000-Kilometer-Tour nach 6500 Kilometern abzubrechen.

Vor den letzten 1000 Kilometern auf dem Weg Richtung Heimat zeigt sich, dass der Ölverlust des VW-Bus stetig mehr wird.

Am 27. Juli war der angehende Maschinenbau-Student aus Satrup zu einem Roadtrip aufgebrochen. Für alle, die Zuhause geblieben sind, berichtete Sven Fintzen über die Erlebnisse seiner Tour auf der Facebook-Seite „Im T3 um West-Europa“.

Die angepeilten 10.000 Kilometer sollten den Abiturienten ursprünglich durch die Niederlande, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich und Tschechien führen. Der VW Bulli ist seit Generationen ein Kultfahrzeug. Sein Exemplar hat Sven Fintzen zusammen mit seinem Vater an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste erstanden und dann über zwei Jahre restauriert.

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erstellt am 09.Aug.2016 | 12:59 Uhr

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