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Flensburger Tageblatt

23. März 2017 | 07:15 Uhr

Oeversee im Kreis Schleswig-Flensburg : Mit Video: Scheune brennt – Feuerwehr mehrere Stunden im Einsatz

vom

Laut Feuerwehr wurde niemand verletzt. Doch die Rauchentwicklung war beträchtlich.

Oeversee | Großeinsatz für die Feuerwehren im Oeverseer Ortsteil Barderup (Kreis Schleswig-Flensburg): In einer Strohscheune auf einem Pferdehof war kurz vor zwölf Uhr ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr brauchte mehrere Stunden, um die Flammen zu löschen. Verletzt wurde niemand – aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten Anwohner aber Türen und Fenster geschlossen halten.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus dem Heuboden, der sich über den Stallungen befand. Sofort leiteten die zuerst eingetroffenen Einsatzkräfte der Wehren Oeversee-Frörup und Barderup einen Löschangriff ein, um das direkt angebaute Wohnhaus vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. „Das ist uns auch gelungen“, wie Amtswehrführer Jan Hennings berichtet. Das Wohngebäude wurde nach seinen Angaben weder durch Rauch noch durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen – nicht zuletzt deshalb, weil eine Brandschutzwand eine Ausbreitung des Feuers wirksam verhindert hatte.

Die Umgebung ist komplett verraucht.
Die Umgebung ist komplett verraucht. Foto: Sebastian Iwersen

Um aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Brandausbreitung über das gesamte Wirtschaftsgebäude genügend Einsatzkräfte vor Ort zu haben, wurden die Feuerwehren Munkwolstrup, Tarp und Handewitt nachalarmiert. Die beiden letzteren rückten mit ihren Tanklöschfahrzeugen an, um die schwierige Wasserversorgung an der Brandstelle zu sichern.

Schwierig gestalteten sich die Arbeiten hingegen in dem Strohlager. Das Dach der Scheune und die Seitenwände waren komplett mit Blech verkleidet. Für die Feuerwehr gab es daher kein Herankommen an den Brandherd. Erst als Teile des Daches einstürzten und zudem ein Bagger das Dach öffnete, konnte mit einem Wasserwerfer vom Dach des Handewitter Tanklöschfahrzeuges aus der Brand wirksam bekämpft werden.

Schon zu Einsatzbeginn hatte die Polizei über Rundfunkdurchsagen die Anwohner im Bereich Oeversee aufgefordert, aufgrund der starken Rauchentwicklung die Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Mit dem angeforderten Bagger wurden große Teile des Strohlagers abgetragen. „Das war problemlos möglich, weil es eine Betondecke zu den Stallungen im Erdgeschoss gibt“, wie Amtswehrführer Hennings erklärt. Die Löscharbeiten an der Brandstelle zogen sich bis zum späten Nachmittag hin.

Brandursache und Schadenshöhe sind noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle für weitere Untersuchungen beschlagnahmt.

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erstellt am 10.Mär.2017 | 14:53 Uhr

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