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Flensburger Tageblatt

23. März 2017 | 01:26 Uhr

Steinbergkirche : Millionen-Umsatz mit der Jugendstätte

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der Kreisjugendring will weiter in die außerschulische Bildungsarbeit investieren.

Steinbergkirche | Der Kreisjugendring (KJR) Schleswig-Flensburg, Dachorganisation für rund 240 Vereine und Verbände mit insgesamt 40  000 Mitgliedern, kann eine stolze Bilanz vorweisen. Wie Vorsitzender Ralph Schmidt anlässlich der Jahresversammlung in der Jugendfreizeitstätte Neukirchen berichtete, erreichte diese Erholungseinrichtung für Kinder und Jugendliche 2016 erstmals einen Umsatz von über einer Million Euro. In den Großzelten und den neuen Schwedenhäusern an der Ostsee gab es 15  650 Übernachtungen. Die Zahl der Gäste betrug 4872, unter ihnen 400 junge Leute, die das Angebot in den vier Zeltlagern nutzten.

„Wir sind inzwischen mit einem mittelständischen Betrieb zu vergleichen“, stellte Schmidt fest. Dies wird auch dadurch erkennbar, dass der Jahresetat für die Freizeitstätte ein Volumen von 341  000 Euro ausweist. Infolge dieses sichtbaren Aufwinds ergänzte der von den 53 Delegierten einmütig in seinem Amt bestätigte KJR-Chef: „Wir sind fest davon überzeugt, dass weiterhin in den Bereich der außerschulischen Bildungsarbeit investiert werden muss.“

Auf der Agenda steht vor allem das Bemühen um die Integration von jungen Flüchtlingen. Einen Beitrag dazu liefert die einwöchige „Interkulturelle Ferienfreizeit“, die bereits vor zehn Jahren eingeführt wurde und in diesem Jahr ab dem 17. April eine Fortsetzung findet.

„Der Kreisjugendring wirkt und arbeitet zum Wohle unseres Gemeinwesens“, lobte Vizelandrat Walter Behrens in seinem Grußwort. Auf den engagierten und vorbildlichen Einsatz der Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen sei die Gesellschaft angewiesen, denn dadurch werde Bildung und soziale Kompetenz vermittelt. Die hohe Wertschätzung des Kreises werde auch durch eine jährliche Förderung von weiterhin 100  000 Euro zum Ausdruck gebracht. Ohne dieses Geld könnten die Personalkosten für die Hauptamtler, Mieten für die Schleswiger Geschäftsstelle sowie für Grund- und Fortbildungskurse nicht aufgebracht werden.

Im weiteren Versammlungsverlauf bestätigten die Delegierten die Vorstandsmitglieder Nadja Rogalski (28) aus Streichmühle und Mirjam Jessen (27) aus Flensburg in ihren Ämtern. Ein weiterer Vorstandsposten bleibt vorerst vakant. Der 52-jährige Vorsitzende Ralph Schmidt blickt nun „mit Freude“ und einer geschenkten Hängematte seinem 25. und 26. Amtsjahr entgegen.

Durchgewinkt wurde von den Delegierten die Arbeitsplanung für das laufende Jahr, die von einem „zentralen Fortbildungstag“ über eine Segeltour auf der Ostsee mit der „Ryvar“ bis zu einem Stadtabenteuer mit „Mister X“ auf der Flensburger Exe reicht. Und die diesjährige Jugendsammlung der Vereine und Verbände beginnt am 20. Mai und dauert einen Monat.

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erstellt am 20.Mär.2017 | 16:26 Uhr

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